Sie mögen Steak und amerikanisches Essen? Dann kennen Sie sicher auch den Steakklassiker Surf and Turf. Ein sehr reichhaltiges aber auch sehr leckeres Gericht. Aber lesen Sie selbst:
In Amerika darf alles ein wenig größer ausfallen - das ist nicht nur ein beliebtes Klischee, sondern gerade in punkto Essen die schlichte Wahrheit - so zum Beispiel bei Surf and Turf.
Ein großes Land verlangt anscheinend auch nach großen Mahlzeiten. Das bedeutet aber nicht, dass damit die Qualität automatisch in den Hintergrund tritt. Eine echte Delikatesse ist die amerikanische Spezialität Surf & Turf: ein zartes Rindersteak, das mit Kräuterbutter und frischem Hummer serviert wird.
Was für deutsche Gaumen zunächst bizarr anmutet, ergänzt sich in Wahrheit grandios, wenn Fisch und Fleisch richtig zubereitet werden. Zwar gibt es in Deutschland kein waschechtes amerikanisches Steakfleisch zu kaufen - dennoch lässt sich das Gericht fast originalgetreu nachkochen.
Vor allem in den Küstenstädten der USA gehört es zum Ehrenkodex der Restaurantbesitzer, ihren Gästen ein ordentliches Surf and Turf anzubieten. Die Dimensionen allerdings erwecken Ehrfurcht: Das Rindersteak bringt gut und gerne 300 g auf die Waage, und dazu gesellt sich nicht selten ein halber Hummer.
Da das amerikanische Rindfleisch einen sehr aromatischen, intensiven Eigengeschmack hat, wird es nur reduziert gewürzt und für das Surf and Turf lediglich mit Pfeffer und Kräuterbutter garniert. Als Beilage werden gerne Pommes frites und Rucola serviert - kurz: dieses Essen hat es in sich.
Satt wird man also auch mit einer abgespeckten und kalorienfreundlicheren Variante, bei der der Hummer durch eine Riesengarnele ersetzt wird. Trotzdem muss Wert auf Qualität gelegt werden: Ein zartes, abgehangenes Rumpsteak sollte es schon sein; ebenso ist es ideal, wenn frische Riesengarnelen eingekauft werden können. Ersatzweise tun es auch tiefgekühlte Garnelen - dabei aber darauf achten, dass sie nicht von Qualzüchtungen in kleinen, überfüllten Teichanlagen abstammen.
Für die Zubereitung die Steaks abtupfen und in heißem Fett von beiden Seiten kross anbraten. Anschließend die Hitze reduzieren und das Fleisch offen je nach Dicke zwei bis fünf Minuten lang ziehen lassen. Von beiden Seiten mit Salz und Steakpfeffer würzen, aus der Pfanne nehmen, in Alufolie einwickeln und ruhen lassen.
Steakpfeffer gibt es fertig gemischt im Gewürzregal. Einige Discounter haben regelmäßig amerikanische Spezialitäten im Angebot - während dieser USA-Wochen ist die Chance groß, für wenig Geld einen Original-Steakwürzer zu bekommen. Steakpfeffer besteht übrigens nicht nur aus bunten Pfefferkörnern, sondern überdies aus Salz, Paprika und diversen Kräutern (z.B. Knoblauch).
Während die Steaks in der Pfanne brutzeln, werden die Garnelen mit Zitronensaft beträufelt und nach dem Garen des Fleisches im noch heißen Steak-Bratfett unter Wenden ca. vier Minuten lang gedünstet. Zum Schluss die Steaks aus der Folie nehmen, auf einem Teller anrichten und je eine Garnele mit einem Zahnstocher auf dem Fleisch befestigen.
Dieses köstliche Arrangement mit einigen Raukeblättern und einer Scheibe Kräuterbutter garnieren. Wer mutig ist und über etwas Erfahrung mit glühenden Kohlen verfügt, kann Steak und Garnelen auch grillen und beidem den typischen Holzrauchgeschmack verleihen - so handhaben es nämlich viele amerikanische Steakhäuser an den Küsten. Übrigens ist Surf and Turf auch in Australien sehr beliebt. Hier wird es jedoch "Reef and Beef" genannt.
Natürlich ist die Zubereitung von Nudeln am einfachsten, wenn man sie fertig im Supermarkt kauft und für neun Minuten ins kochende Wasser wirft - doch wer es wagt, den Teig selbst zu zubereiten, wird sein italienisches Wunder erleben. Hausgemachte Nudeln schmecken intensiver, zarter und aromatischer.
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