Infos über die indische Küche

Einfache indische Rezepte
In der indischen Küche spielen Gewürze eine Hauptrolle. Im heißen Süden kocht man gerne sehr
Indische Gerichte mit Reis
Bei indischen Gerichten spielen Gewürze eine Hauptrolle
Foto: © Kam Weng Woo
scharf, weil die schweißtreibende Wirkung der Gewürze dem Körper zur Kühlung verhilft. Im Norden Indiens ißt man dagegen weniger scharf.

Eine weitere Besonderheit ist, dass viele Gerichte vegetarisch sind. Es wird viel mit Reis, Hülsenfrüchten und Weizen gekocht.

Bekannte indische Gerichte sind zum Beispiel Tanduri-Hähnchen, Khir, Biryani und Dal. Gerne werden auch Lassis getrunken. Das ist ein Getränk auf Joghurtbasis, welches süß oder pikant sein kann. Ein weiteres beliebtes Getränk in Indien ist der Kaffee. Er wird meist mit viel Milch, Zucker oder mit Kardamom gewürzt.

In dieser Rubrik möchten wir Ihnen nun einige dieser Gerichte etwas näher vorstellen:

Indische Rezepte:
  • Blumenkohlcurry
  • Indische Bananensuppe
  • Kartoffel Curry
  • Gemüsecurry für Diabetiker
  • Lammcurry
  • Dal Suppe


  • Weiterführende Informationen über die indische Küche und Esskultur:
    Das in Indien so beliebte Joghurtgetränk Lassi kann man auch zu Hause zubereiten.

    Zur Basis eines indischen Essens gehört der Reis. Er ist dort ein Grundnahrungsmittel. Oft wird er mit Safran gekocht, was ihm eine gelbe Farbe gibt. Die Grundlage jeden Gerichts ist die Masala. Das ist eine Gewürzmischung. Aber diese Mischung wird nicht fertig gekauft, sondern für jede Speise eigens zubereitet.
    Für Gemüsecurry nimmt man ein mildes Masala aus Koriander, Kreuzkümmel, Gelbwurz, Fenchel, Ingwer, Kardamom, Paprika, Cayennepfeffer, schwarzem Pfeffer, Zimt und Steinsalz.
    Für Linsen- und Bohnengerichte ein scharfes aus Koriander, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Kurkuma, Ingwer, Bockshornklee, Muskat, schwarzem Pfeffer, Anis, Fenchel, Nelken und Steinsalz.
    Für Süßspeisen, Chutneys und Milchspeisen nimmt man ein Früchtemasala aus Zimt, Sternanis, Ingwer, Kreuzkümmel, Kardamom, Vanille und Kandiszucker.

    In Indien heißen viele Speisen Curry. Was versteht man darunter?
    Damit ist nicht das Gewürz gemeint, sondern entweder eine Gewürzmischung oder eine Sauce.

    Hier noch einige wichtige indische Zutaten:
    Asafödita
    ist eine harzartige Substanz des Riesenfenchels und wird auch Stinkasant oder Teufelsdreck genannt.

    Atta
    Das ist ein Vollkornmehl aus indischem Weizen. Es ist sehr weich und wird für die Zubereitung von Fladenbrot verwendet.

    Chat Masala
    Das ist eine Gewürzmischung aus Mangopulver, schwarzem Salz, Asafötida und getrockneter Minze. Es schmeckt säuerlich-herb und wird oft für Salate verwendet.

    Dal
    ist ein Oberbegriff für Erbsen, Bohnen und Linsen.

    Ghee
    ist geklärte Butter oder auch Butterschmalz.

    Teezeremonien - Wie trinkt man Tee in anderen Ländern?