Pfannkuchen Rezepte

Pfannkuchen backen
Nichts schmeckt duftiger als ein frisch gebackener Pfannkuchen - und nichts lastet schwerer auf Gaumen und Magen als ein altbackener Pfannkuchen. Denn Pfannkuchen werden in Fett
Berliner Pfannkuchen
Berliner Pfannkuchen mit Puderzucker - Foto: © gandolf
gegart, und sobald das Fett erkaltet, wird sein Geschmack aufdringlich und die zuckrige Hülle pappig und fest. Deshalb sollten die Krapfen am besten warm genossen werden. Viele Bäckereien bereiten das traditionelle Wintergebäck mehrmals am Tag zu. Doch mit Hilfe einer Friteuse können sie auch in der heimischen Küche hergestellt werden.

Spätestens ab dem 11. November, dem offiziellen Startschuss für die närrische Zeit, tummeln sich die ersten Krapfen - in einigen Regionen auch Berliner, Kreppel oder Pfannkuchen genannt - in den Auslagen der Bäckereien und haben bis zum Aschermittwoch Hochkonjunktur.

Meistens ziert sie eine dichte Kristallzuckerkruste; manche Bäcker wälzen sie aber auch in Puderzucker oder glasieren sie mit einem weißen Guss. Entstanden sind die leckeren, runden Hefeteigstücke aus Gründen der Sparsamkeit und kluger Vorratshaltung. Früher war es bei allen gläubigen Menschen üblich, ab Aschermittwoch streng zu fasten, und Eier wie auch Fett waren in der Fastenzeit tabu.

Einige Pfannkuchen Rezepte:
  • Berliner Pfannkuchen
  • Amerikanische Pancakes
  • Pfannkuchen mit Hackfleisch
  • Apfelpfannkuchen [bald]
  • Pfannkuchen ohne Ei [bald]
  • Pfannkuchen ohne Milch [bald]
  • Herzhafte Pfannkuchen [bald]

  • Wie Pfannkuchen zubereiten?
    Deshalb dachten sich die Köchinnen und Hausfrauen im Vorfeld Rezepte aus, mit denen alle
    gelagerten Eier und übrig gebliebenes Fett verbraucht werden konnten, so dass ab Aschermittwoch - denn das verlangten die Fastenauflagen - die Regale leer waren.
    Natürlich legten die Hühner auch in der Fastenzeit Eier und kümmerten sich wenig um kirchliche Auflagen. Doch auf Basis dieser Eier entwickelten sich wiederum die unterschiedlichen Osterbräuche.

    Zurück zum Fastnachtskrapfen: Vor allem in den Karnevalshochburgen entwickelten sich mit der Zeit besondere Krapfenspezialitäten. Einer der berühmtesten ist der Mainzer Kreppel, für den ein süßer Hefeteig auf Basis von Mehl, Milch, Eiern, Butter, Zucker und einer Prise Salz zubereitet und aus diesem runde Kreppel ausgestochen werden, die vor dem Backen erneut gehen müssen. Anschließend werden sie in heißem Fett ausgebacken und in Puderzucker gewälzt.

    Fast immer werden die Krapfen zudem mit Marmelade gefüllt; in den vergangenen Jahren ist es überdies in Mode gekommen, die Krapfen mit Nougatcreme zu füllen und mit einer Zuckerglasur oder gar mit Schokolade zu überziehen, um auch die Kinder für die fettgebackene Winterspezialität zu begeistern.

    Unsere Tipps zum Pfannkuchen backen: Pfannkuchen werden schön locker, wenn man sie mit Mineralwasser zubereitet.

    Damit der Teig bekömmlicher wird, können Sie etwas Rum oder Essig dazugeben.

    Zum Ausbacken verwendet man Kokosfett, Butterschmalz oder Schweineschmalz. Mischen Sie aber niemals altes und neues Fett!

    Ist der Pfannkuchen außen kross und innen teigig, war die Temperatur des Fettes zu hoch. Ist der Pfannkuchen fettig war die Temperatur des Fettes zu niedrig wodurch das Gebäck zu viel Fett aufgenommen hat.

    Achten Sie beim Ausbacken darauf, dass die Gebäckteile sich nicht berühren.

    Legen Sie die Pfannkuchen nach dem Ausbacken auf Küchenpapier, damit das Fett abtropfen kann.

    Wie sollte man Gebäck lagern? Gibt es da Unterschiede? Wir geben Ihnen natürlich auch zu diesem Thema einige Tipps.


    Weiterführende Informationen:
  • Welches Mehl für welches Gebäck?