Kirschen, Scholoade und ein lockerer Boden - das sind Donauwellen. Beim Bäcker sehen sie
Donauwelle mit Sahne - Foto: © fotofinish100
immer so schön aus. Aber wie kann man sie selber machen und wer hat sie erfunden?
Wie bei vielen Kuchen aus Großmutters Backbuch liegt auch die Herkunft der Donauwellen im Dunkeln - warum und wann die Leckerei zu ihrem klingenden Namen kam, darf nur noch spekuliert werden.
Mit großer Sicherheit darf jedoch behauptet werden, dass die Donauwellen wohl niemals aus den deutschen Backstuben verschwinden werden. Denn dafür ist die Kombination aus Rührteig, Sauerkirschen, Schokolade und Vanillecreme einfach zu unwiderstehlich. Sowohl winters wie sommers ergänzen Donauwellen eine Kaffeetafel ideal und sind auch bei Kindern gerne gesehen. Über die Kalorienbilanz legen wir lieber den Mantel des Schweigens - schließlich muss man zwischendurch auch sündigen dürfen.
Donauwellen können auf einem Backblech - die klassische Version - oder in einer Springform zubereitet werden. Für Anfänger empfiehlt sich die Backblechvariante, da sie das Belegen und Glasieren deutlich vereinfacht. Wer etwas geschickter ist und nach einem originellen Kuchen für einen Kindergeburtstag sucht, sollte hingegen die runde Springform wählen und die Schokoglasur durch eine rote Zuckergussglasur austauschen, die mit weißer Lebensmittelfarbe und Schokoschrift so gestaltet wird, dass ein runder, süßer Marienkäfer entsteht.