Zubereitung:
Der Rührteig gelingt sehr leicht:
250 g weiche Butter - am besten kurz in der Mikrowelle erwärmen - zusammen mit 200 g Zucker und 6 Eiern in einer Schüssel verrühren, bis sich kleine Schaumbläschen bilden.
Nun 350 g Mehl und 1/2 Päckchen Backpulver sieben und portionsweise unterheben. Zum Schluss eine kräftige Prise Salz und zwei Esslöffel Rum hinzufügen.
Ein Glas Schattenmorellen (ca. 350 g Abtropfgewicht) in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen.
Ein Blech mit Backpapier auslegen und die Hälfte des Teigs mit Hilfe eines weichen Schabers gleichmäßig darauf verteilen. Zwei Esslöffel echten Kakao unter die andere Hälfte des Teiges rühren und ihn möglichst glatt auf der ersten Teigschicht aufbringen. Sollte dieser Schritt nicht reibungslos gelingen, ist das kein Drama - der Kuchen schmeckt genauso gut, wenn sich die beiden Teigschichten ähnlich wie beim Marmorkuchen stellenweise miteinander verbinden.
Jetzt die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen, mit einem flachen Holzlöffel leicht in die Masse drücken und im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft 40 Minuten lang backen. Wird die Springform verwendet, erhöht sich die Garzeit um weitere 20 Minuten.
Während der Backzeit wird die Buttervanillecreme vorbereitet:
Ein Päckchen Vanillepuddingpulver nach Packungsanweisung mit 1/2 l Milch und 100 g Zucker zubereiten und unter regelmäßigem Umrühren abkühlen lassen.
200 g Butter in kleine Stückchen schneiden.
25 g Kokosfett schmelzen, die Butter und die Vanillepuddingcreme unterrühren und auf den abgekühlten Kuchen streichen.
Danach ist das schokoladige Finale angesagt: Je nach persönlichem Geschmack eine Vollmilch- oder Zartbitter-Kuchenkuvertüre im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen - die Masse muss allerdings streichfähig bleiben. Die Kuvertüre erst über die Donauwellen gießen, dann mit einem Schaber glatt streichen und zum Schluss mit einer Gabel ein Wellenmuster ziehen. Leicht gekühlt schmecken die Donauwellen am besten.