(djd/pt). Wenn die sauren Säfte, für die eigentlich nur der Magen gerüstet ist, die empfindlichen Schleimhäute der Speiseröhre erreichen, wird es unangenehm. Es brennt und sticht in der Magengrube bis in den Hals und den Rachen hinauf. Auch hinter dem Brustbein tut es weh. Jeder fünfte Deutsche kennt dieses eklige Gefühl.
Die Ursachen für diese Beschwerden können vielfältig sein. Aber meist steht das Aufstoßen in Zusammenhang mit dem Essen. In diesem Fall sind zu fette, zu süße oder zu stark gewürzte Speisen für den Säureüberschuss verantwortlich. Auch übermäßiger Alkohol-, Kaffee- und Zigarettenkonsum fördern das Leiden.
Bei Sodbrennen hilft das Trinken von ein paar Gläsern Wasser. Auf diese Weise wird die Magensäure verdünnt und ist so weniger aggressiv. Auch ein paar Scheiben rohe Kartoffel helfen.
Daneben lindern säurebindende Mittel, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind, die unangenehmen Symptome. Besonders rasch wirksam sind etwa die in Wasser löslichen Ranitidin-Brausetabletten (leicht zu erkennen an der orange-weißen Packung mit dem Wirkungshinweis "Sodbrennen"). Die hier enthaltenen Salze stellen den normalen Säuregehalt des Magensaftes wieder her - und zwar weit rascher, als dies etwa Lutschtabletten schaffen. Da die meiste Magensäure während der Nacht gebildet wird, nimmt man die "Nothelfer" gegen Sodbrennen am besten abends ein.
Bitte lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Dies ist nur ein Hinweis!
Schauen Sie sich doch auf unserer Seite mal ein wenig um. Sie werden auch Gerichte finden, die nicht gleich Sodbrennen auslösen, wenn Sie es nur lesen.