Tipps für den Brunch von Rezepte-und-Tipps.de

Der Brunch - Tipps für die Vorbereitungen
Tipps für den Brunch
Foto: © Andreas Wöbking

Der Brunch wird immer beliebter. Gerne treffen sich Bekannte am Vormittag, um zusammen zu brunchen. Wie man so einen Brunch vorbereitet, erfahren Sie in diesem Artikel:

Einladungen zum Brunch sind groß in Mode - statt des kleinen Frühstückchens in Hektik soll die Morgenmahlzeit in aller Ruhe und viel Geselligkeit zelebriert werden.
Doch gerade weil das große Frühstück so vielfältig inszeniert werden kann, besteht die Gefahr, dass die Gastgeber sich bei den Vorbereitungen entweder restlos überfordern oder aber die Gäste sich vor einem Sammelsurium an Speisen wiederfinden, die nicht recht zusammen passen wollen. Dabei soll ein Brunch vor allem eines sein: gemütlich und stressfrei. Auch muss beim Planen an jene Esser gedacht werden, die zur Fraktion der Süßfrühstücker gehören.

Nicht selten wird ein Brunch mit einem verfrühten Mittagessen verwechselt. Wenn Vereine oder geschlossene Gesellschaften zum Brunch laden, gibt es häufig weder Kaffee noch Croissants, sondern ein üppiges Büffet mit Vorspeisen, mehreren Hauptgerichten und Desserts. Mit dem Charme, den ein ausgedehntes Frühstück verspricht, hat dies nicht mehr viel zu tun. Zurück zu den Wurzeln heißt also die Devise, damit leere, knurrende Morgen-Mägen nicht mit fetten Fleischmahlzeiten und Nudeln in Sahnesoße verschreckt werden.

Ein echtes Brunch ist ein erweitertes Frühstück - und deshalb darf das Frühstück im Brunch nicht verloren gehen. Den Gästen sollte auf jeden Fall das klassische Sortiment einer gediegenen Morgenmahlzeit dargeboten werden: Reichlich Kaffee, verschiedene Brötchenvarianten, Brot, Croissants, Cerealien, Marmelade, Gelees, Honig, Nussnougatcreme, Aufschnitt, Schinken, Rührei, vielleicht einen frischen Hefekuchen, Toast und Joghurt oder Quark mit Früchten.
Neben dem Kaffee sollten Orangensaft - am besten frisch gepresst - und Milch bereit stehen; befinden sich Kinder unter den Gästen, kann auch die Möglichkeit offeriert werden, sich einen Kakao zuzubereiten. Ebenso muss an die Besucher gedacht werden, die keinen Kaffee mögen: eine kleine, aber feine Teeauswahl rundet das Getränkesortiment ideal ab.
Ein leichter Prosecco oder Sekt bringt überdies den Kreislauf in Schwung und kann als Begrüßungsdrink serviert werden. Dieses Basis-Sortiment darf beliebig erweitert werden, wobei es ratsam ist, im Frühstückskontext zu bleiben und vor allem leichte Speisen auszuwählen - zum Beispiel eine Platte mit Lachs und Forelle, pikante Brotaufstriche, einen Rohkostteller, Obstsalat, Fleischpasteten, Milchreis, Quarkauflauf oder kalter Braten mit Remoulade.

Wichtig ist, dass sich die Gäste jederzeit frei bedienen können. Deshalb sollten die Speisen ähnlich wie in einem Hotel in attraktiver Büffetform präsentiert werden. Mit etwas Geschick und einer schönen Tischdecke lässt sich ein solches Büffet auch aus einem Biertisch oder einer simplen Anrichte zaubern. Verderbliche Speisen sollten allerdings bis zum Eintreffen der Gäste im Kühlschrank gelagert werden.

Geschirr muss bei einem Brunch stets reichlich vorhanden sein. Schließlich wechseln die Gäste zwischen salzig und süß und richten sich gerne ihren eigenen Wurst- und Käseteller an. Marmeladen und Gelees sehen dekorativ aus, wenn man sie in Glasschälchen mit passenden Löffelchen füllt und mit beschrifteten Tischkärtchen kennzeichnet.

Auch ein kleineres Brunch verlangt nach einer soliden Planung. Rechtzeitig eine Einkaufsliste zu erstellen und die frischen Zutaten zeitnah einzukaufen, ist ein sicherer Garant für eine entspannte Feier. Und auch bei einem Sonntagsbrunch muss niemand auf ofenwarme Brötchen verzichten: Viele Bäckereien öffnen in den Morgenstunden ihre Türen; alternativ können Tiefkühlteiglinge aufgebacken und den Gästen warm auf das Büffet gestellt werden.


mehr Esskultur
Trinksitten - Muss man anstossen?
Weinlexikon - wichtige Begriffe für Weintrinker
Benehmen im Restaurant - ein paar Tipps
Menüplanung - ein paar Tipps
Infos über das Essen im Mittelalter
Was gehört zum Picknick?
Woher kommt eigentlich der Brauch der Martinsgans?
Molekularküche - der neue Trend
Unangenehme Gäste - So verhält man sich richtig
Tischdekoration für den Herbst - ein paar Tipps für Bastelfreunde
Menükarten gestalten - ein paar Tipps
Servietten - lieber aus Stoff oder Papier?
Platzkarten sollten zur Tischdeko passen


Lesen Sie auch:

Er legt sich zart schmelzend über die Pizza, schmiegt sich wohlmeinend an Birnenspalten, schichtet sich milchig weiß unter Tomatenscheiben oder verleiht Spaghetti den letzten Schliff: Italienischer Käse ist aus der Feinschmecker-Küche kaum mehr wegzudenken und besticht nicht nur durch seine Vielfältigkeit in der Verwendung, sondern auch durch seine unvergleichliche Aromen.
mehr über italienische Käsesorten