Ein Dessert für den Valentinstag
Foto: © Olga Solovei
Am Valentinstag möchte man mit seinem Partner gerne etwas Schönes machen. Überraschen Sie ihn doch mal mit einem Liebesdinner.
Hier finden Sie ein paar Tipps und Infos:
Am 14. Februar ist es wieder so weit - alle Liebenden und Verliebten wollen sich zum Valentinstag etwas Gutes tun. Es werden Grußkarten geschrieben, Geschenke verteilt, und wer seinem Schatz etwas besonders Gutes gönnen möchte, lädt ihn zu einem romantischen Abendessen ein.
Denn Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Wer mit Köpfchen kocht, setzt auf Zutaten, denen eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird. Doch auch das richtige Ambiente spielt an so einem Tag eine große Rolle.
Der Valentinstag wird in Deutschland zwar erst seit den 1950ern gefeiert, geht aber auf eine uralte heidnische Tradition zurück. Im vorchristlichen Rom wurde am 14. Februar dass so genannte Lupercaliafest begangen, das der Göttin Juno gewidmet war und bei dem die Ehemänner ihren Frauen Blumen schenkten.
Dieser Brauch hat auch die Christianisierung überdauert und erfreut sich heute in Europa wieder allergrößter Beliebtheit. Vor allem bei der jüngeren Generation ist der Valentinstag das wichtigste Datum für Verliebte.
Traditionell werden am Valentinstag Grußkarten verschickt, doch auch ein Abendessen bei Kerzenschein steht hoch im Kurs. Der entscheidende Faktor für ein gelungenes Essen ist Zeit. Es ist ratsam, das Essen rechtzeitig zu planen und vorzubereiten. Nur dann können die beiden Verliebten es auch in vollen Zügen genießen.
Die Blume der Liebe ist die Rose. Ein paar rote Rosenblätter auf einer weißen Tischdecke sehen nicht nur edel aus, sondern duften auch verführerisch. Ebenso unverzichtbar für ein romantisches Dinner ist Kerzenlicht. Bekanntlich sorgt Kerzenlicht für eine geradezu magische Atmosphäre und lässt sowohl die Speisenden wie auch die Speisen besonders schön aussehen.
Unsere Rezepte für den Valentinstag
Ein gutes Essen beginnt immer mit einer guten Vorspeise.
Pinienkerne haben angeblich eine anregende Wirkung, schmecken aber auch ohne Hormonkapriolen vorzüglich und versorgen den Körper mit wichtigen Mineralien. Außerdem lassen sie sich hervorragend durch ein Glas prickelnden Sekt ergänzen.
Alternativ kann eine Pistaziensuppe gereicht werden. Für diese Suppe müssen die Pistazien blanchiert und zermahlen werden, bevor sie mit Fleischbrühe oder Gemüsebrühe aufgegossen werden.
Auch Knoblauch gilt als Aphrodisiakum. Wer sicher gehen kann, dass sein Partner mit den olfaktorischen Folgen des Knoblauchgenusses umgehen kann, sollte als Hauptgericht das berühmte Huhn mit 50 Knoblauchzehen zubereiten. Dieses Huhn wird zusammen mit 50 frischen Knoblauchzehen im Ofen geschmort und mit Oregano und Thymian gewürzt.
Eine weniger geruchsintensive Alternative ist ein Essen mit Chili. Ein feuriges Curry zum Beispiel regt die Lebensgeister an und wärmt von innen.
Austern hingegen wird nachgesagt, dass sie die Manneskraft stärken. Nicht jeder findet die glitschigen Meeresbewohner jedoch appetitlich. Da Fisch allgemein viel stärkendes Eiweiß enthält, können stattdessen auch Spaghetti mit Knoblauch und gebratenen Garnelen serviert werden.
Für das Dessert bieten sich Äpfel an. Schließlich waren sie die Frucht des Paradieses. Einen Bratapfel mit Zimt, Zucker, Nelken und Vanilleeis verströmt ein betörendes Aroma und liegt nicht zu schwer im Magen.
Nicht minder erotisch sind die saftigen, süßen Feigen. Frische Feigen können in Butter gedünstet und mit etwas Aceto Balsamico und Honig verfeinert werden.
Den Herren der Schöpfung sei geraten, auf Schokolade zu setzen. Schokolade kann bekanntlich kaum eine Dame widerstehen. Vor allem dunkle Schokolade regt die Produktion des Glückshormons Serotonin an - und Glücksgefühle sind die beste Voraussetzung für eine erfüllte Nacht....
Text: © Bettina Belitz
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