Liebe Freundinnen und Freunde des fleischlichen Genusses,
hier mein Vorschlag für die Zubereitung einer Lammkeule zu Ostern. Gleich vorweg, nach der Mahlzeit sollte man etwas Distanz zu Leuten wahren, die mit Knoblaucharoma Probleme haben.
Ich bekomme von meinem Metzger eine Lammkeule, bei der der Knochen ausgelöst ist (der Profi kann das wirklich sehr gut). Das hat den Vorteil, dass ich das Fleisch auch von innen würzen kann, wie eine Roulade.
Zum Würzen bereite ich mir eine Marinade aus folgenden Zutaten zu:
4 Knoblauchzehen (wer möchte, auch mehr)
1 EL getrockneter Oregano
1 TL Cayennepfeffer
1 EL Paprikapulver, süß
1 TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2-3 EL Olivenöl
1 Limette
Salz
Für die Marinade Knoblauch durch eine Presse drücken und mit Oregano, Cayennepfeffer, Paprika, Pfeffer und Öl verrühren. Den Saft der Limette auspressen und die Keule von innen und außen damit beträufeln, anschließend mit der Marinade innen und außen einstreichen und die Keule wie ein Rollbraten zusammen binden.
So gewürzt, sollte die Keule mindestens 4 Stunden bei Zimmertemperatur, noch besser, über Nacht im Kühlschrank abgedeckt ziehen.
Über das Garen gibt es ja die unterschiedlichsten Meinungen. Meine Vorgehensweise. Damit die Marinade außen nicht verbrennt und bitter wird, schiebe ich die Lammkeule in den kalten Backofen bei ca. 180 Grad, salze aber vorher noch außen. Nach ca. 35 – 40 Minuten gehe ich runter auf 130 Grad und stecke das Bratenthermometer in die Keule. Bei etwas 80 – 85 Grad Kernthemperatur ist das Fleisch gar. Je nach Größe kann das schon mal 2 Stunden dauern. Also rechtzeitig anfangen.
Sollte bis zum Servieren noch etwas Zeit sein, dann die Temperatur auf 70-80 Grad runter drehen und die Keule abdecken. So bleibt das Fleisch saftig und trocknet nicht aus.
Ich selbst verzichte gern auf Soße und esse zu der Keule am liebsten Rosmarinkartoffeln aus dem Backofen zusammen mit grünen Bohnen auf griechische Art.