Wissenswertes über Auberginen - leckere Auberginen Rezepte

Auberginen - ein leckeres Nachtschattengewächs
leckere Auberginen Rezepte und mehr
Wer schon mal Urlaub im Süden gemacht hat, kennt sie: die Aubergine. In der deutschen Küche kommen Sie kaum vor, aber wer gerne mal was ausprobiert, landet früher oder später bei den Auberginen. Wo sie herkommen und was man mit ihnen alles machen kann, erfahren Sie hier:

In Deutschland sind vor allem die tiefvioletten, glänzenden und keulenförmigen Früchte des Nachtschattengewächses bekannt. Doch die mit den Tomaten verwandten Auberginen (Solanum melongela) treten auch in anderen Spielarten auf, so gibt es beispielsweise hell geflammte Varianten und gelbe oder komplett weiße, eiförmige Früchte, die ihr den Beinamen Eierfrucht eingebracht haben.

Ursprünglich stammt die Aubergine aus Indien. Sie war aber auch in Asien verbreitet und kam vermutlich erstmals mit den Sarazenen aus den arabischen Ländern nach Spanien. In Italien wurde sie bereits seit der Renaissance gepflanzt. Heute wird die wärmeliebende Aubergine vor allem auch in der Mittelmeerregion von Spanien bis Israel und Nordafrika angebaut und ist ein unverzichtbarer Bestandteil vieler köstlicher mediterraner Gerichte, wie etwa des südfranzösischen Gemüseeintopfs Ratatouille.

Das Fruchtfleisch ist bei allen Sorten weiß oder crémefarben und enthält winzige gelbliche Kerne, die man mitessen kann. Die farbintensiven Früchte enthalten Anthozyane, die cholesterinsenkend wirken sollen. Die Mineralstoffe Calcium und Eisen sind ebenso wie verschiedene Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C enthalten.

Auberginen sollte man nicht roh essen, aber gebraten oder gegrillt entwickeln sie ein pilzähnliches, delikates Aroma und sind eine köstliche Zutat für sommerliche Gemüseeintöpfe.

Die wasserreichen Auberginen sind an sich kalorienarm. Doch das schwammige Fruchtfleisch saugt besonders beim Braten Unmengen an Öl auf. Wer es etwas weniger fettig mag, sollte die Auberginen wie folgt vorbereiten: in Scheiben schneiden, leicht salzen und 15 bis 30 Minuten ziehen lassen. Tupfen Sie das ausgetretene Wasser mit einem Küchentuch ab und bepinseln sie die Scheiben mit Öl. Dann vorsichtig grillen.


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