Erbsen sind einjährige Kräuter mit Wickelranken. Sie wachsen in Hülsen heran. Erbsen enthalten hochwertiges Eiweiß, Kohlenhydrate (Stärke, Zucker, Lezithin), Mineralstoffe (Kalium, Eisen), Vitamin B1, B2 und E und sind daher sehr gesund.
Sorten Schalerbsen haben ein glattes, rundes Samenkorn, welches in einer harten, grünen Schale mit einer zähen Innenhaut liegt. Schalerbsen erntet man, wenn der Samen noch klein, zart und grün ist. Diese Erbsen enthalten Kohlenhydrate aus Stärke. Daher schmecken sie eher mehlig und nicht so süß.
Markerbsen haben ein größeres, kantiges, runzliges oder geschrumpftes Samenkorn. Diese Sorte enthält Kohlenhydrate als Zucker und schmeckt daher süß. Außerdem sind Markerbsen zarter als Schalerbsen.
Zuckererbsen haben an der Innenwand keine ungenießbare Pergamentschicht wie Markerbsen. Aber sie enthalten natürlich sehr viel Zucker. Diese Erbsensorte kann man im Ganzen also mit den Hülsen essen.
Trockenerbsen sind Früchte, die in der Hülse an der Pflanze ausgereift sind. Es gibt verschiedene Sorten im Handel: gelbe, grüne, graue, marmorierte (Rosinenerbsen) und kantige Schockererbsen. Meist sind sie geschält. Denn ihre Schale ist hart und unverdaulich.
Lagerung
Erbsen kann man nicht lange aufbewahren, denn die Früchte reifen nach und der enthaltene Zucker verwandelt sich in Stärke. Dann schmecken sie nicht mehr. Daher sollten sie recht locker an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Im Kühlschrank halten sie nur einen Tag.
Tipps für die Zubereitung:
Ungeschälte Erbsen sollte man über Nacht in abgekochtem Wasser quellen lassen. Die gequellten Erbsen sollte man dann im Einweichwasser kochen, und wenn notwendig Wasser nachgießen. So wird überkochen verhindert und die Garzeit verringert sich.