Ursprünglich wuchs der Muskatnußbaum auf den Banda-Inseln und den nördlichen Molukken. Heute findet man diesen Baum auch in Südamerika, Afrika und Asien.
Es ist ein immergrüner Baum, der 5 bis 18 m hoch werden kann. Die Blätter sind elliptisch und dunkelgrün. Der Muskatbaum blüht von März bis Juli. Die Früchte sehen aus wie große Beeren. Der Durchmesser beträt etwa 5 cm. Der Samen ist rund und länglich und der Samenmantel rötlich. Beides kann man als Gewürz und auch als Droge verwenden.
Jährlich werden etwa 11.000 Tonnen Muskatnüsse auf der ganzen Welt produziert. In Indonesien und Grenada werden heute am meisten Muskatnüsse gezüchtet.
Die Verwendung von Muskat:
Muskat kommt als Nuß in den Handel. Diese wird bei Bedarf gerieben, da man immer nur sehr wenig braucht. Man kann damit viele Suppen (z.B. Geflügelsuppe, Gemüsesuppe, Pilzcremesuppe) und Eintöpfe aber auch Fleischgerichte und sogar einige Süßspeisen würzen. Muskat wird auch für Fleischbrühe, Kräuter- und Käsesaucen, Sauce hollandaise, Spargelsalat, Bohnensalat, Kartoffelsalat, Käsesalat, Spinat, Kohl, Erbsen und Schwarzwurzeln verwendet. Auf jeden Fall gehört Muskat auch an den Kartoffelbrei und La Tapenade!
Das ätherische Öl der Muskatnuß wird in der Lebensmittelindustrie als natürliches Geschmacksmittel zum Beispiel bei Backwaren verwendet. Und auch die Kosmetikindustrie verwendet das Öl der Nuß in Zahnpasta und Medikamenten.
Achtung!
Da Muskat auch ein Rauschmittel ist, kann man schon von 4 g Vergiftungserscheinungen bekommen. Diese äußern sich mit Kopfschmerzen und Übelkeit. Aber auch Gleichgewichtsstörungen und Halluzinationen können auftreten.
Beachten Sie auch unsere Tipps zum Gewürze lagern. Dort erfahren Sie wie und wo man diese aufbewahren kann.