Wegen ihrer Eiweißzusammensetzung verderben Fisch und Meeresfrüchte leicht. Es gilt daher, sie nach dem Kauf zeitnah zuzubereiten.
Wenn Sie einmal nicht die Möglichkeit haben, Frischfisch direkt zuzubereiten und zu essen, können
Tipps zur Lagerung von Fisch und Meeresfrüchten
Foto: © ExQuisine
Sie Fisch und Meeresfrüchte auch für 1-2 Tage im Kühlschrank lagern. Allerdings sollten Sie dabei ein paar Punkte beachten:
Nehmen Sie den Fisch unbedingt aus der Plastiktüte oder Plastikfolie, in die er verpackt ist. Legen Sie den Fisch in eine Glasschale und decken Sie ihn mit Frischhaltefolie ab.
Bewahren Sie den Fisch an der kühlsten Stelle Ihres Kühlschranks auf. Einige Kühlschränke verfügen über sogenannte Frischezonen, die besonders gut für die Lagerung von Fisch und Meeresfrüchten geeignet sind.
Haben Sie abgepackten bzw. vakuumierten Fisch oder Muscheln gekauft, können Sie diese Lebensmittel bis zum angegebenen Datum gut gekühlt aufbewahren.
Des Weiteren sollten Sie Fisch immer nur ausgenommen lagern, da die Enzyme im Magen des Tieres dazu führen, dass der Fisch schneller verdirbt.
Natürlich können Sie Fisch auch einfrieren, um ihn länger aufzubewahren. Möchten Sie Fisch einfrieren, sollten Sie auch hier auf frische Produkte zurückgreifen, die ausgenommen und gewaschen sein sollten. Besonders gut hält sich tiefgefrorener Fisch, wenn er zunächst auf eine Folie gelegt und gefroren wird. Danach wird der Fisch kurz in kaltes Wasser getaucht, damit sich eine dünne Eisschicht auf der Oberfläche bildet, die den Fisch vor dem Austrocknen schützt. Anschließend wird der Fisch dicht in Alufolie gewickelt und in die Tiefkühltruhe gelegt. Das Auftauen sollte möglichst schonend erfolgen. Bei Zimmertemperatur dauert dies etwa 2 Stunden. Anschließend sollte der Fisch möglichst direkt weiterverarbeitet werden.
Auch Meeresfrüchte und Garnelen sollten sorgfältig gelagert werden. Rohe Produkte, die frisch aus
dem Meer oder direkt vom Fischhändler kommen, sollten möglichst am selben Tag verzehrt werden.
Wenn Sie auf tiefgekühlte Produkte zurückgreifen, sollten Sie immer auf das angegebene Haltbarkeitsdatum achten und die Meerestiere nicht über den angegebenen Zeitpunkt hinaus in der Tiefkühltruhe belassen. Bei Meeresfrüchten gilt, anders als bei Fisch, dass das schnelle Auftauen meist besser ist. Brausen Sie die Meeresfrüchte oder Garnelen unter kaltem Wasser ab und lassen Sie sie in einem Sieb gut abtropfen. Anschließend lassen Sie sie im Kühlschrank für weitere 2-3 Stunden auftauen und verarbeiten sie danach direkt weiter.
Auch zubereitete Gerichte mit Meeresfrüchten oder Fisch sollten nicht länger als einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wurden frische Produkte zum Kochen verwendet, besteht die Möglichkeit das Fischgericht möglichst umgehend einzufrieren. Wurden tiefgekühlte Produkte verwendet, schließt sich diese Möglichkeit allerdings aus.
Generell sollten Sie auf den Geruch von Fisch und Meeresfrüchten achten. Entwickelt sich ein unangenehmer Geruch, der an Ammoniak erinnert, ist das Produkt in der Regel verdorben und sollte nicht mehr verzehrt werden. In diesem Fall wurden Fisch oder Meeresfrüchte zu lange oder falsch gelagert.
Text: D. S.
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