leckeres Heidschnuckenbraten Rezept bei Rezepte-und-Tipps.de

Rezept für Heidschnuckenbraten
Zutaten für 4 Personen:

1,5 kg Heidschnuckenkeule
1 l Fleischbrühe
0,5 l saure Sahne
3 Zwiebeln
2 große Möhren
1/4 Sellerieknolle
4 EL Öl
1 EL kalte Butter
1/2 TL getrockneter Thymian
1/2 TL getrockneter Majoran
1 Lorbeerblatt
Pfeffer, Salz
Zucker


Zubereitung:

Thymian, Majoran, Pfeffer und Öl in eine Schüssel geben und verrühren. Dann wird das Fleisch mit dieser Mischung eingerieben und anschließend gut abgedeckt 24 Stunden in den Kühlschrank gestellt.

Dann heizen Sie den Backofen auf 220 Grad vor.
Reiben Sie das Fleisch mit Salz ein, legen es in einen Bräter und braten es dann 40 Minuten im Backofen. Wenden Sie das Fleisch ab und zu.
In der Zwischenzeit schälen Sie die Möhren, die Zwiebeln und den Sellerie und schneiden alles in kleine Würfel. Geben Sie das vorbereitete Gemüse dann mit einem Lorbeerblatt zum Fleisch und garen das Ganze dann bei 200 Grad 45 Minuten weiter. Begießen Sie den Heidschnuckenbraten in dieser Zeit immer mal wieder mit der Fleischbrühe bis diese fast ganz verbraucht ist.
Holen Sie den Bräter nun aus dem Ofen und nehmen den Braten heraus. Passieren Sie den Bratenfond durch ein Sieb in einen kleinen Topf, schöpfen das Fett ab und lassen die Sauce nochmals kurz aufkochen. Nehmen Sie den Topf vom Herd und ziehen die saure Sahne und die kalte Butter unter die Sauce. Abschließend schmecken Sie die Sauce mit Salz, Pfeffer und Zucker ab.


Servieren:

Zum Heidschnuckenbraten ißt man Salzkartoffeln, grüne Bohnen und eingelegte Preiselbeeren. Als Getränk empfiehlt sich ein ein trockener Spätburgunder.

Guten Appetit!

Dieses Rezept jetzt ausdrucken


weitere Rezepte zum Kochen:
Eisbein - Berliner Art
Buletten kommen immer gut an
Grünkohl mit Pinkel - eine norddeutsche Spezialität
Birnen, Bohnen und Speck - eine Spezialität aus Norddeutschland
Labskaus - eine norddeutsche Spezialität
Dibbelabbes aus dem Saarland
Rezept für Himmel und Erde aus Nordrhein-Westfalen
Pfefferpotthast - ein leckeres Fleischgericht
Rostbrätel aus Thüringen
Saumagen aus Rheinland-Pfalz
Schmorgurken mit Schweinerippchen
Kalbsgulasch mit Sahnesauce
Himmel und Erde aus Nordrhein-Westfalen
Hammelkeule - ganz einfach


Lesen Sie auch:

Wildbret ist das teuerste Fleisch, aber auch das schmackhafteste. Es ist feinfaserig, zart und leicht verdaulich. Außerdem enthält es nicht viel Fett, aber dafür viel Eiweiß.
Seit den 1950ern hat sich die Zubereitung von Wild wesentlich verändert, was dem Geschmack nur zu gute kam. Früher wurden die geschossenen Tiere mit dem Fell mehrere Tage an einem kühlen Ort hängend aufbewahrt. Dadurch kam es zu einer Geschmacks- und Geruchsveränderung. Man nennt das Hautgoût. Damit der Fäulnisgeschmack aus dem Fleisch kam, beizte man es. Wenn auch das nicht reichte, servierte man als Beilage Preiselbeeren, die den Geschmack überdecken sollten. Heute ist das nicht mehr nötig.
mehr Kochtipps für Wildbret