Das Fleisch von Haut, Fett und Sehnen befreien. Die Möhren putzen. In einem Topf mit heißem Wasser das Fleisch und die Möhren eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann abkühlen lassen.
Schälen sie die Kartoffeln und schneiden sie in Würfel. Kochen Sie sie dann in einem Topf mit wenig Wasser kurz auf, nehmen den Topf vom Herd und gießen das Wasser ab.
Schälen Sie die Schalotten, schneiden sie in Würfel, hacken Petersilie und Majoran fein. Zerlassen Sie Butter in einer Pfanne und dünsten die Schalotten mit Petersilie, Majoran und Basilikum darin glasig.
Nehmen Sie das Fleisch aus dem Wasser und lassen es abtropfen. Schneiden Sie es in große Würfel und verkneten es mit den Kartoffeln, den Schalotten, den Eier und den Kräutern sowie den eingeweichten und ausgedrückten Brötchen zu einem Teig. Schmecken Sie die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskat ab.
Waschen Sie den Spanferkelmagen gründlich, trocknen ihn und füllen ihn mit dem Teig. Nähen Sie ihn zu. (Er darf nicht zu prall gefüllt sein, da er sonst platzen kann.)
Erhitzen Sie dann 4 L Wasser in einem Bräter, geben den Saumagen hinein und reduzieren die Wärme. Lassen Sie den Saumagen leicht köchelnd 2 1/4 Stunden garen.
Servieren:
Schneiden Sie den Saumagen in dicke Scheiben. Als Beilage reichen Sie Sauerkraut, frisches Brot oder einen Salat. Als Getränk servieren Sie einen guten Weißwein.
Schalotte
Sie ist die mildeste und feinste Zwiebelsorte. Schon die Griechen und Römer in der Antike haben sie gern gegessen. Ihr wird eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Heute wird sie sogar in Westafrika und Südamerika angebaut. Sie schmeckt aromatischer als alle anderen Sorten. Aber diese Sorte dünstet man nur! Niemals braten, denn dabei bekommt sie einen bitteren Geschmack. Sie wird bei vielen französichen Saucen verwendet. (Zum Beispiel Sauce Bernaise) Aber auch für Salate, Suppen oder als Beilage zu Fleisch, Geflügel und Fisch kann man sie verwenden. Die Schalotte enthält pro 100 g 334 mg Kalium und 22 Kalorien.
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