Granatapfel zubereiten

Infos über Wirkung und Inhaltsstoffe des Granatapfel
Der Granatapfel ist seit Jahrtausenden in vielen Ländern als Symbol für Fruchtbarkeit und für ewige
Ein ganzer und ein geöffneter Granatapfel
So ein Granatapfel ist sehr gesund!
Foto: © tinnko
Jugend bekannt. Im Orient gilt er als Symbol für Unsterblichkeit, im Alten Testament ist er ein Symbol für Lebensfülle. In arabischen Ländern ist es Tradition, frisch vermählte Paare mit Granatapfelsamen zu bewerfen, was dem Paar ewige Liebe und Fruchtbarkeit bringen soll. Seit jeher schätzt man in vielen Kulturen weltweit seinen einzigartigen Geschmack und den positiven Einfluss auf die Gesundheit. Während er in den letzten Jahrzehnten etwas in Vergessenheit geriet, boomt der Granatapfel heute wie nie zuvor.

Einige Granatapfel Rezepte:
  • Lebkuchen Parfait
  • Rhabarberragout für Diabetiker
  • Granatapfelcocktail ohne Alkohol

  • Gesundes Superfood - Inhaltsstoffe des Granatapfel
    Wie fast jedes Obst liefert auch der Granatapfel eine Menge an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen. Er ist allerdings besonders reich an Vitamin C und E, sowie Kalium. Granatäpfel
    müssen reif und verzehrbar geerntet werden. Anders, wie bei anderen Früchten, reift er nicht nach. Die Reife der Frucht erkennt man am Klang. Eine reife Frucht hat einen metallischen Klang, die überreife Frucht bricht leicht auf. Eine reife Frucht erkennt man auf jeden Fall auch an der Farbe der Schale. Sie ist gelblich-braun, gelb-orange bzw. dunkelrot. Bei gerade einmal 75 kcal auf 100 Gramm kann sie bedenkenlos genossen werden.

    Ein Multi-Gesundheitstalent - Die Wirkung des Granatapfel
    Die Liste der gesundheitsfördernden Eigenschaften des besonderen Apfels ist ziemlich lang. Wenn man ihm es auch nicht ansehen mag: Die Frucht mit dem leicht säuerlichen Geschmack soll bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz, Alzheimer, Verdauungsproblemen sowie bei Bluthochdruck helfen. Ihm wird sogar eine heilende Wirkung auf Brust- und Prostatakrebs nachgesagt. So kam man nach einer Studie zum Schluss, dass zwar die Frucht kein Allheilmittel gegen Krebs sei, der Konsum von nur einem Glas Granatapfelsaft offenbar großen Einfluss auf das Tumorwachstum habe. Verantwortlich für diese positive Wirkung sind die in der Frucht enthaltenen Antioxidantien, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Durch seinen hohen Anteil an Östrogenen hat die Frucht außerdem eine positive Wirkung auf typische Wechseljahrbeschwerden. Des weiteren wirkt sich die Frucht auch noch positiv bei Infektionen, Entzündungen, chronischer Müdigkeit oder Antriebslosigkeit aus.

    Jungbrunnen Granatapfel
    Der Granatapfel erobert zusehends auch die Kosmetikregale. Die Antioxidantien, die in der Frucht enthalten sind, werden besonders für reife und trockene Haut in Form von Cremes, Lotionen, Gesichtswässer & Co. erfolgreich eingesetzt. Äußerlich helfen wohltuende Massagen z.B. mit Ölmischungen aus Granatapfelsamen- oder Jojobaöl oder auch ein Vollbad mit Granatapfelsamenöl.

    Granatapfel als Aphrodisiakum
    Der Granatapfel zählt zu den ältesten Aphrodisiaka der Welt. Schon seit jeher wird die Frucht mit Liebe und Erotik in Verbindung gebracht. Die Kerne sind ein Symbol für Fruchtbarkeit, während die Blüten ein Sinnbild ewiger Liebe sind. Drinks aus Konzentrationen der Frucht sind eine besonders beliebte Methode sich auf Leidenschaft und Sexualität einzustimmen. Falls Sie Ihren Partner einmal mit einem sinnlichen Dinner verwöhnen möchten, gehören ins Dessert natürlich auch die Kerne des Granatapfels.
    Text: T. V.

    Granatapfel zubereiten:
    Schneiden Sie den Granatapfel in zwei Hälften. Nun lassen sich die Kerne ganz einfach mit den Finger oder mit einem Löffel herauslösen. Sie können auch die dünnen Häutchen einritzen und dann die Frucht sternenförmig zerbrechen. Nun können Sie die Granatapfelkerne essen oder als Dekoration verwenden.

  • Winterobst
  • Äpfel
  • Ananas
  • Avocado
  • Bananen
  • Kiwi
  • Orangen
  • >> Obst




  • Weiterführende Informationen:
    Welche exotischen Früchte gibt es? - Worauf sollte man beim Kauf achten?

    Obst lagern - Was gehört in den Kühlschrank?