einige Blumenrezepte von Rezepte-und-Tipps.de

Unsere Rezepte mit Blumen
Blumenrezepte bei Rezepte-und-Tipps.de
Sie probieren gerne mal was Neues aus? Dann wird Sie sicher interessieren, dass man auch mit Blumen kochen kann.
Wie das geht erfahren Sie im folgenden Artikel:

Dass manche Blumen essbar sind, wissen wir ja noch aus Kindertagen. Ich erinnere mich da nur an die Blüten des rosa Wiesenklees und der "zahmen Brennnessel" bzw. Taubnessel, die wir als Kinder ausgesaugt haben, oder an den sauren Waldklee. Aber wie hat Großmutter das eigentlich mit den kandierten oder kristallisierten Schlüsselblumen und Veilchen auf der Geburtstagstorte gemacht? Und was für Blumen lassen sich überhaupt kandieren?

Am besten eignen sich stark duftende Blüten, wie die von Rose, Veilchen, Stiefmütterchen, Orangenblüten oder die Blüten von Apfel und Birne.

Kristallblüten
Zur Kristallisation nehmen Sie ein Eiweiß, eine Prise Salz, etwas Rosen- oder Orangenblütenwasser, vermengen die Zutaten und lassen sie etwas ruhen. Nachdem Sie die Blütenblätter gut gereinigt haben (denn auch Insekten mögen Blumen), bepinseln Sie die Blätter vorsichtig mit der Masse. Bestreuen Sie sie dann vorsichtig mit Zucker. Streuen Sie auf ein Backblech eine gut 1 cm dicke Schicht Zucker aus, auf welche Sie die Blüten legen. Über alles nochmal eine gute Schicht Zucker. Die Blüten ein bis zwei Tage an einem warmen luftigen Ort trocknen lassen und danach luftdicht aufbewahren.
Wenn Sie die Blüten kurz vor der Verarbeitung einem kurzen Bad in Eiswasser unterziehen, behalten sie noch besser ihren Geschmack und ihre Farbe.

Kandierte Blüten
Zum Kandieren nehmen Sie 3 Teile Zucker und 1 Teil Wasser. Vorsichtig erhitzen und den Zucker auflösen, dann haben Sie einen Sirup als Grundlage. Um beispielsweise Rosenblüten zu kandieren, schneiden sie von den Blütenblättern den Stielansatz ab, denn der schmeckt bitter. Sie können auch sehr junge und feine Blüten im Ganzen nehmen.
Übergießen Sie die Blüten mit dem Sirup und lassen Sie die Blüten auf einem Wachspapier über Nacht stehen. Am nächsten Tag dicken Sie den Sirup durch Erhitzen wieder etwas an und wiederholen den Vorgang. Das machen Sie so oft, bis kein Sirup mehr da ist und die Blüten den Sirup komplett aufgesogen haben. Die Blüten trocknen lassen und luftdicht aufbewahren.
Mit den Blüten können Sie dann eine mittelalterliche Nachspeise dekorieren. Zum Beispiel eine Rosensuppe!

Wie Sie sehen, gibt es doch einige Möglichkeiten, Blumen nicht nur als Zierde zu benutzen. Doch auf eines sei bitte hingewiesen. Nehmen Sie nur Blüten, von denen sie mit absoluter Sicherheit wissen, dass sie nicht mit irgendwelchen Pflanzenschutzmitteln bearbeitet wurden. Keine Blumen vom Floristen, es sei denn er kann bestätigen, dass die Blumen unbehandelt sind. Nehmen Sie lieber die Blumen aus dem eigenen Garten. Und immer vorher sichergehen, dass man nicht etwas Giftiges erwischt hat!


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