Sobald sie auf dem Tisch stehen greift jeder gerne mal zu. Auch wenn man sonst immer sagt, dass man Chips nicht mag, weil sie dick machen. Rezepte-und-Tipps.de hat mal einige Infos über Chips für Sie zusammengestellt:
Ob während der Fußballhauptsaison, abends vor dem Fernseher oder als beliebter Knabberspaß: Kartoffelchips sind in aller Munde und ein beliebter Knabberspaß. Mittlerweile gibt es eine Vielfalt an Geschmacksrichtungen und sogar Light-Varianten, die mit bis zu 30 Prozent weniger Fett aufwarten. Während beispielsweise England mit zahlreichen Geschmacksvarianten am Markt ist, etwa Barbeque-Chicken oder Shrimp, hinkt Deutschland zwar in puncto Vielfalt noch etwas hinterher, aber der Trend geht auch hierzulande eindeutig Richtung Geschmacksvielfalt.
Sind Chips krebserregend?
In den letzten Jahren waren die vielgeliebten Kartoffelchips mehrfach Gegenstand der Medien. Es gab Berichte und ernährungswissenschaftliche Studien darüber, in welchem Maße Chips krebserregend seien.
Tatsache ist, dass bei der Röstung während des Herstellungsprozesses Acrylamid freigesetzt wird. Acrylamid gilt in größeren Mengen als krebserregend. Man muss jedoch bedenken, dass dieser Schadstoff bei jedem Röst- oder Backvorgang freigesetzt wird. Ganz gleich, ob es sich hierbei nun um Chips, Kaffee oder Brot handelt.
Chips sind kein Grundnahrungsmittel
Auch wenn die Kartoffel an sich zu den Grundnahrungsmitteln zählt und man nach einer Tüte Chips mit Sicherheit satt ist, sind Chips definitiv kein Grundnahrungsmittel. Und man sollte sie auch nicht durch Gefräßigkeit in diesen Rang erheben - denn Chips sind absolute Kalorienbomben, auch als Lightversion.
Von den Kalorien her steckt in einer Tüte Chips ein komplettes Drei-Gänge-Menü. Dass kaum jemand eine offene Tüte stehen lassen kann, und die meisten sie bis zum letzten Krümel ratzeputz aufessen, liegt vermutlich an den eingesetzten Geschmacksverstärkern.
Diese können bei empfindlichen Menschen zu nervösen Störungen führen. Da sind Kopfschmerzen oder Muskelprobleme keine Seltenheit. Das so genannte Chinarestaurant-Syndrom als Reaktion auf den Geschmacksverstärker Glutamat ist ja mittlerweile bekannt.
Infos über Chips für Allergiker
Viele Allergiker müssen bei Chips aufpassen. Obwohl sie überwiegend aus Kartoffeln bestehen, enthalten sie meist viele Zusatzstoffe. Darunter das Klebereiweiß Gluten, Lezithine, Gewürze wie Sellerie und Milchproteine. Wer beispielsweise an Zöliakie, einer besonderen Art der Lebensmittelunverträglichkeit leidet, sollte auf Kartoffelchips verzichten, kann jedoch in vielen Fällen auf Maischips zurückgreifen.
Sind Maischips gesünder?
In Kartoffeln befinden sich Stoffe, die sich beim Frittiervorgang in Acrylamid umwandeln. Mais enthält weniger von diesen Stoffen, also entwickelt sich auch bei Maischips erheblich weniger Acrylamid als in Kartoffelchips.
Ein Minuspunkt ist aber, dass vor allem in den USA Mais mittlerweile gentechnisch verändert ist. Auch wenn Genmais bislang in Europa nicht zugelassen ist: Die Vermischung von genetisch natürlichem und gentechnisch verändertem Mais ist kaum noch auszuschließen. Schließlich halten sich Pollen nicht an menschliche Wünsche, wenn sie vom Wind verweht werden. Daher kann es durchaus vorkommen, dass Maischips auch Spuren von genetisch manipuliertem Mais enthalten.
Wie immer liegt es im eigenen Ermessen, ob man auf den Genuss gänzlich verzichten möchte, oder sich beim Einkauf nach den gesünderen Produkten erkundigt.
Über Jahrzehnte hinweg galt die süße, sahnige Vollmilchschokolade als unumstrittener Gipfel des Schokogenusses. Je mehr gute Milch in die Schokolade floss, desto sanfter fühlte sie sich auf der Zunge an. Dunkle Schokolade wurde als "Herrenschokolade" betitelt und führte ein Schattendasein. Nur Marzipan durfte sich in die bittere Variante schmiegen. Nun ist Bitterschokolade auf dem Vormarsch - sie lässt sich besser mit exotischen Zutaten kombinieren, hat weniger Kalorien und ist zudem bei guter Qualität gesund.
mehr über die Bitterschokolade