Couscous für die schlanke Küche
Sie essen gern etwas Leichtes, Vegetarisches oder auch Süßes? Dann probieren Sie doch mal Couscous!
Was das eigentlich ist, wo es herkommt und was man damit alles machen kann, erfahren Sie im folgenden Artikel bei Rezepte-und-Tipps.de:
Immer mehr Bistros und Restaurants, die sich der internationalen, kreativen Küche verschrieben haben, bieten ihren Gästen Gerichte mit Couscous an - und bei einer solchen Offerte kann bedenkenlos zugegriffen werden.
Couscous ist extrem fettarm und sowohl nährreich als auch sättigend. Meistens wird der Couscous mit Gemüse oder Fleisch serviert; er lässt sich aber auch ebenso gut in ein Dessert verwandeln. Die meisten gut sortierten Supermärkte führen inzwischen Instant-Couscous, der binnen Minuten zubereitet werden kann. Die ursprüngliche Herstellung der Grießkügelchen ist jedoch extrem aufwändig und zeitintensiv.
Couscous besteht aus kleinen Grießkügelchen, die heute fast ausschließlich industriell und in großen Mengen produziert werden. Nur in nordafrikanischen Dörfern ist es teilweise noch üblich, den Couscous mit der Hand zu verarbeiten - und das ist eine nicht ganz unkomplizierte Angelegenheit.
Der Grieß wird zunächst ausgebreitet und mit Salzwasser benetzt. Dadurch bilden sich Klumpen, die nun mit den Händen so lange zerrieben werden, bis sich winzige Kügelchen bilden. Zum Schluss müssen die Grießkügelchen an der Sonne trocknen und können dann gelagert werden.
In manchen Regionen ist es zudem beliebt, den Couscous durch verschiedene Gewürze zusätzlich einzufärben: In Tunesien beispielsweise nimmt man dazu Kürbis, was eine kräftige orangene Farbe ergibt; in Algerien verleiht Safran dem Couscous eine gelbe Note.
Von Nordafrika aus hat sich der Couscous in die typischen Einwandererländer, insbesondere nach Frankreich, verbreitet und schließlich die alternative mitteleuropäische Küche erobert. Denn Couscous lässt sich hervorragend in die mediterrane, gemüsebasierte und kalorienarme Küche integrieren und eignet sich zur vegetarischen und auch veganen Ernährung.
Er harmoniert mit Tomaten, Auberginen, Zucchini, frischen Kräutern, Möhren, Kürbis und Kichererbsen und kann nicht minder schmackhaft zu Huhn, Lamm, Rind oder Fisch serviert werden. Wer seinen Couscous möglichst traditionell verfeinern möchte, greift zu der marokkanischen Gewürzmischung Ras el-Hanout oder zu der libanesischen, scharfen Gewürzpaste Harissa, die allerdings mit Vorsicht dosiert werden sollte.
Instant-Couscous ist denkbar einfach zuzubereiten: Man muss lediglich Wasser aufkochen, den Instant-Couscous hineinschütten und ohne die Zufuhr weiterer Hitze abgedeckt vier bis fünf Minuten lang quellen lassen. Vor dem Servieren ein Stückchen Butter oder etwas Olivenöl dazu geben und gründlich unterrühren. Im Handel werden sogar vorgewürzte Couscousvarianten angeboten - beispielsweise mit getrockneten Tomaten und Kräutern, Waldpilzen, marokkanischen Kräutern oder Knoblauch-Kräutern.
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