Herstellung von Creme fraiche und mehr
Wer gerne und viel kocht, kommt eigentlich kaum um sie rum. Die Rede ist von Creme fraiche. Mit ihr lassen sich viele Speisen verfeinern. Wie sie hergestellt wird und vieles mehr erfahren Sie im folgenden Artikel:
Sie ist milder als saure Sahne, schmeckt frischer als süße Sahne, zergeht sanft auf der Zunge und hat eine angenehm säuerlichen Note - wegen all dieser Vorzüge ist die Crème fraîche aus der gehobenen Küche nicht mehr wegzudenken.
Das sahnige Milchprodukt eignet sich hervorragend zum Verfeinern verschiedenster Gerichte. Einziger Nachteil der Crème fraîche: Mit einem Mindestfettgehalt von 30 Prozent ist sie nicht unbedingt der idealste Begleiter für Diäten. Ansonsten aber bietet die französische Erfindung nur Vorteile.
Der angenehm säuerliche Geschmack der Crème fraîche in Verbindung mit ihrer extrem streichfähigen Konsistenz macht sie zu einem flexiblen Allrounder. Crème fraîche ist ein Sauerrahmerzeugnis und basiert auf Kuhmilch bzw. -rahm. Da ihr Milchzuckergehalt sehr gering ausfällt, kann sie auch von Menschen mit einer Laktoseunverträglichkeit genossen werden.
Für die Herstellung wird der Rahm nach der Pasteurisierung in große Tanks gefüllt und mit speziellen Milchsäurebakterien angereichert. Diese Bakterienkulturen haben nun bis zu 42 Stunden Zeit, bei einer Temperatur zwischen 20 und 40 Grad den Milchzucker zu Milchsäure abzubauen. Dieser Vorgang verleiht der Crème fraîche ihr einzigartiges Aroma.
Die Crème fraîche ist ein sehr reines Produkt: Sie darf keinerlei Zusatzstoffe wie etwa Konservierungsstoffe oder Stabilisatoren erhalten. Beim Kochen punktet sie vor allem durch ihre Hitzeverträglichkeit: Bei der Verwendung in heißen Suppen oder Saucen flockt sie nicht, sondern verteilt sich gleichmäßig sahnig.
Crème fraîche wird im Handel in unterschiedlichen Packungsgrößen und Varianten angeboten: entweder pur, mit Knoblauch oder mit frischen Kräutern.
Wofür kann man die Crème fraîche nehmen?
Eigentlich für alles was eine frischere Note oder eine rahmigere Konsistenz bekommen soll. Auch zur Abmilderung von Säure, beispielsweise in einer fruchtigen Tomatensuppe, kann die Crème fraîche verwendet werden.
Einige Flöckchen Crème fraîche geben mediterranen Aufläufen das gewisse Etwas; ebenso kann die Crème fraîche in Salatdressings eingerührt werden. Unverzichtbar ist sie auch beim Abschmecken von Saucen zu Fleisch, Fisch, Champignons und Rahmgemüse.
Doch Crème fraîche ist auch in der süßen Küche zu Hause: Ein Apfelkuchen wird herrlich erfrischend, wenn der Hefeteig auf dem Blech vor dem Backen dünn mit Crème fraîche bestrichen wird, dann die Apfelspalten darauf verteilt und mit einer Mischung aus Mandeln, Zimt und Zucker bestreut werden. Überdies ist Crème fraîche ein interessanter Kontrast zu roter Grütze oder gezuckerten Erdbeeren und Waldfrüchten.
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