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Infos über Schweizer Käse
Infos über Schweizer Käse
Foto: © Sergei Didyk
Käse ist nicht gleich Käse. Es gibt so viele verschiedene Sorten aus so vielen Ländern.... Aber der beste Käse kommt immer noch aus der Schweiz.
Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über Schweizer Käse:

Jetzt ist der Schweizer Käse offiziell Weltmeister: Beim World Championship Cheese Contest in Madison, USA, schafften es die Schweizer Käsereien erstmals an die Weltspitze und setzten sich gegen die internationale Konkurrenz durch.

Dass Schweizer Käse eine Delikatesse ist, war niemals ein Geheimnis. Trotzdem wissen viele deutsche Verbraucher nicht, auf welche Käsesorten sich das eigenwillige Alpenland tatsächlich spezialisiert hat.
In den meisten Fällen ist es die reine Gebirgsluft und das würzige Gras der Bergwiesen, die der Milch und damit auch dem Käse sein besonderes Aroma verleihen. Schweizer Käse darf also getrost unter dem Begriff "Bergkäse" zusammen gefasst werden.

Der Appenzeller Käse ist eine der geläufigsten Schweizer Käsesorten. Schon seit über 700 Jahren wird er im Appenzeller Land nach alter Tradition hergestellt - aus Rohmilch und einer streng gehüteten Kräutersalzrezeptur, mit der der Käselaib während der langen Reifezeit regelmäßig eingerieben wird. Appenzeller Käse hat einen sehr würzigen, intensiven Geschmack und eignet sich daher hervorragend zur Ergänzung einer Käseplatte.

Eine eher fruchtige Note wird dem Gruyere-Käse zugesprochen, der aus der gleichnamigen Region stammt und dessen Basis aus tagesfrischer Rohmilch besteht. Auch bei Gruyere wird Tradition groß geschrieben: Ein uraltes Rezept und die fünfmonatige Reifezeit im Keller geben dem Käse seine charakteristische Würze. Gruyere wird gerne für ein Käsefondue verwendet und deshalb in alle Herren Länder exportiert. Genauso gut macht er sich aber auf einer Käseplatte zum Abschluss eines Menüs.

Einen zarten Schmelz und eine fast schon cremige Konsistenz besitzt der Raclette Suisse Käse - das Original aller Raclette-Sorten. Kenner würden für das gesellige Mahl, das in der Schweiz bereits seit dem Mittelalter praktiziert wird, niemals einen anderen Käse verwenden. Raclette-Käse hat einen intensiven Duft, verblüfft im Gaumen aber durch eine angenehme, feine Milde. Mit Raclette-Käse lassen sich übrigens auch Toasts lecker überbacken.

Graubünden ist bekannt für seine prachtvollen Bergwiesen, seine traditionellen Dorf-Käsereien und seine reine, erfrischende Luft. Diese Faktoren sind bei der Herstellung des Bündner Bergkäse die wichtigsten Zutaten für ein gutes Gelingen. Bündner Bergkäse ist würzig und zergeht dennoch sehr fein und dezent auf der Zunge - deshalb lassen sich mit ihm auch Käseliebhaber überzeugen, die ansonsten die milderen Varianten bevorzugen.

Nicht minder beliebt ist der Valdor - ein Käse, der im Gebirgskanton Wallis zu Hause ist und im Schatten des Matterhorns produziert wird. Der Valdor ist ein fester Schnittkäse, für dessen Herstellung nur die vollfette Rohmilch der heimischen Bergbauern verwendet wird und unter dessen rötlicher Rinde sich ein überraschend milchig-frisches Aroma verbirgt, das an Butter und Rahm erinnert.

Eine echte Berühmtheit ist der Emmentaler Käse, der durch eine deutliche nussige Note besticht und dessen Original an einem roten Stempel mit der Aufschrift "Swizerland" auf dem runden Laib zu erkennen ist. Emmentaler ist prädestiniert zum Überbacken von Gratins und passt, in kleine Stifte geschnitten, ideal zu frischen Rohkostsalaten.


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Milben gehören zu den Spinnentieren. Mit über 20.000 Arten bilden sie damit die größte Gruppe dieser Art Lebensform. Die kleinsten Milben werden gerade einmal 0,1 Millimeter groß. Die größten davon sind jedem von uns bekannt. Zecken. Vollgesaugt kann eine weibliche Zecke bis zu drei Zentimeter groß werden. Schon seit jeher ist es bekannt, dass je nach Art der Lagerung mit Milbenbefall eines Käses gerechnet werden kann. Also machte man aus der Not eine Tugend und nutzte diese kleinen Tierchen einfach zur Produktion einer besonders würzigen Käsevariante.
mehr über den Milbenkäse