Tipps zur gesunden Ernährung

Gesunde Ernährung leicht gemacht
Tipps für eine gesunde Ernährung
Die intakte Gesundheit ist das wichtigste Gut des Menschen. Sie ist Voraussetzung für ein körperliches und seelisches Wohlbefinden. Um diese zu unterstützen und lange zu erhalten, wird immer öfter eine vollwertige Ernährung, die alle wichtigen Nahrungskomponenten beinhaltet, empfohlen.
Viele Menschen schrecken vor einer Änderung ihres Nahrungsplans zurück, weil sie denken sich gesund zu ernähren wäre zu kompliziert. Es ist bekanntlich leichter, die alten Gewohnheiten beizubehalten. Dabei ist die Umstellung gar nicht so schwer.

Worauf ist zu achten?
Erstmal muss man wissen woraus unsere Nahrung besteht. Da wären die drei Hauptkomponenten Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Diese drei Gruppen enthalten in unterschiedlichen Mengen die Mikronährstoffe Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Nun kommt es nur noch darauf an, ein ausgewogenes Gleichgewicht der unterschiedlichen Gruppen über die Ernährung zu gewährleisten.
Grundsätzlich gilt: zuviel von einer Gruppe ist nie gut. Zucker- und fetthaltige Produkte sollten nur in Maßen verzehrt werden. Sich gesund zu ernähern heißt, eine fettarme, kohlenhydratreiche, ausgewogene Mischkost mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr. Die Kohlenhydrate stellen den wichtigsten Energieträger dar, gefolgt von den Eiweißen und an letzter Stelle die Fette.

Kohlenhydrate:
Es wird zwischen einfachen, zweifachen und komplexen Kohlenhydraten unterschieden.
Einfache Kohlenhydrate (Monosaccharide) bestehen aus einem einzigen Zuckerbaustein. Dazu gehört z.B. die Glukose im Honig oder die Fruktose im Obst.
Zweifachzucker (Disaccharide), wie Würfel-, Puder- oder Traubenzucker sind aus zwei solcher Bausteine aufgebaut. Sie gelangen schnell ins Blut und dienen deswegen oft Sportlern oder Denkern für eine schnelle Energiezufuhr.
Komplexe Kohlenhydrate (Polysaccharide) setzen sich aus mehreren Zuckerbausteinen zusammen. Man findet sie zum Beispiel in Getreide, Vollkornprodukten, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und auch in Obst und Gemüse. Empfohlen wird hauptsächlich diese dritte Gruppe zu verzehren, da der Körper länger braucht um sie aufzuspalten, und dadurch die Energiezufuhr über einen längeren Zeitraum gewährleistet ist.

Eiweiße:
Sie sind die wichtigsten Bausteine unseres Körpers und bestehen aus kleinen Einheiten, Aminosäuren genannt. 8 von 20 dieser Eiweiße kann der Organismus nicht selber bilden, deshalb müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Wir finden Proteine in pflanzlicher Kost, wie in Hülsenfrüchten, Sojaprodukten, Vollkorngetreide, Nüssen und Kohlgemüse und in tierischen Produkten, wie in Fleisch, Wurst, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchten, Eiern, Käse und Milchprodukten.

Fette:
Obwohl Fette als Dickmacher gelten, sind sie doch unentbehrlich für den Organismus. Sie dienen der Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aus Darm und Blutkreislauf. Man unterscheidet zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Erstere sind u. a. in Butter, Sahne, Mayonnaise, Fleisch, Wurst, Käse vorhanden, werden schnell vom Körper gespeichert, und können bei zu hohem Verzehr zu Fettleibigkeit führen.
Letztere kommen hauptsächlich in Pflanzenöl, Samen, Avocados, Hülsenfrüchten, Getreide, sowie in Seefischen, wie Lachs, Hering, Makrelen und Thunfisch vor. Es handelt sich um essentielle Stoffe auf die der Körper angewiesen ist, da sie viele wichtige Funktionen haben, wie z. B. als Baustoffe der Zellen und Nerven und als Ausgangsstoff für die Bildung von Hormonen. Aufpassen sollte man bei Fetten die sich in Nüssen oder Schokolade verstecken, sowie bei Kombinationen aus Fett und kurzkettigen Kohlenhydraten (oft in Torten mit Creme- oder Butterfüllung zu finden). Diese führen zu einer noch schnelleren Einlagerung von Fett in unsere Fettzellen.


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Gastautor: S. H.


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