Das Ernteergebnis bei Süß- und Sauerkirschen fällt nach ersten Ertragsschätzungen
der Brandenburger Obstbaubetriebe in diesem Jahr niedriger als 2006 aus.
Die aus den Angaben der Ernteberichterstatter berechnete Ernte bei Süßkirschen
liegt voraussichtlich bei rund 1 400 Tonnen. Nach Informationen des Amtes für Statistik
Berlin-Brandenburg wären das 1 200 Tonnen weniger als 2006 (-46 Prozent)
und 1 000 Tonnen weniger als im sechsjährigen Mittel der Jahre 2001 bis 2006. Im
Landesdurchschnitt reifen auf einem Hektar 25,7 Dezitonnen dieser süßen Früchte
heran (2006: 34,8 Dezitonnen pro Hektar). Die Süßkirschenanbaufläche verringerte
sich von 750 Hektar auf 551 Hektar.
Die Sauerkirschenernte fällt nach ersten Vorschätzungen mit rund 1 350 Tonnen
um 12 Prozent niedriger als im Vorjahr (2006: 1 500 Tonnen) aus. Im Vergleich zum
sechsjährigen Durchschnitt 2001 bis 2006 sind das 37 Prozent weniger. Derzeit liegt
der Ertrag bei 47,2 Dezitonnen pro Hektar (2006: 46,4 Dezitonnen pro Hektar). Ertragsfähige
Sauerkirschenbäume stehen in diesem Jahr auf 286 Hektar. 2006 waren
es 330 Hektar.
Pressemitteilung des Amt für Statistik Berlin-Brandenburg vom 22.06.2007