Die diesjährige Spargelernte begann sehr früh und wurde durch einen relativ gleichmäßigen
Witterungsverlauf begünstigt. Das Edelgemüse wurde wie jedes Jahr offiziell
bis zum 24. Juni (Johannitag) täglich gestochen. Nach Informationen des Amtes
für Statistik Berlin-Brandenburg konnten durchschnittlich 47,8 Dezitonnen pro Hektar
Spargel vom Feld geholt werden. Im Vorjahr waren es 44,8 Dezitonnen pro Hektar.
Das diesjährige Ergebnis liegt dabei 13 Prozent über dem sechsjährigen Durchschnitt
der Jahre 2001 bis 2006 (42,2 Dezitonnen pro Hektar).
Im vergangenen Jahr wurde die ertragsfähige Fläche dieses königlichen Gemüses
auf 2 600 Hektar ausgedehnt. Unter der Voraussetzung eines stabilen Anbauumfangs
ist von einer Gesamternte von 12 400 Tonnen auszugehen. Ein Jahr zuvor
stachen Brandenburgs Spargelanbauer rund 11 700 Tonnen. Das langjährige Mittel
(2001 bis 2006: 8 900 Tonnen) wäre dann um mehr als ein Drittel übertroffen.
Brandenburg lag in den vergangenen Jahren nach Niedersachsen und Nordrhein-
Westfalen auf Platz 3 beim Spargelanbau in Deutschland und war Spitzenreiter der
neuen Länder. Das Hauptanbaugebiet befindet sich rund um Beelitz, im Landkreis
Potsdam-Mittelmark. Mit zirka 2 300 Hektar Anbaufläche kommen fast 90 Prozent
der Brandenburger Spargelernte aus diesem Landkreis.
Pressemitteilung des Amt für Statistik Berlin-Brandenburg vom 18.07.2007