Weltwasserwoche schärft Sensibilität für kostbare Ressource
Trinkwasser-Initiative „1 Liter für 10 Liter“ leistet wichtigen Beitrag zur
nachhaltigen Trinkwasserversorgung in Äthiopien
Zwischenbilanz: 75 neue Brunnen seit Start der Trinkwasser-Initiative
Mainz-Kastel, 14. August 2007 – Weltwasserwoche: In Stockholm suchen in diesen
Tagen Wasserexperten und Entscheider aus Politik und Wirtschaft gemeinsam nach
Lösungen für die sich verschärfende Wasser-Krise. Denn über eine Milliarde
Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Diese Zahl
innerhalb von 15 Jahren zu halbieren, ist eines der im Rahmen des Millenniumsgipfels
im Jahre 2000 festgelegten Ziele der UN. Allerdings zeigt sich, dass die internationalen
Bemühungen wie finanzielle Hilfen und das Gewähren von Krediten im
derzeitigen Umfang noch nicht genügen. So könne bei den aktuellen Anstrengungen
das Ziel, allen Menschen in Afrika eine ausreichende Wasserversorgung zu gewährleisten,
erst im Jahr 2040 erreicht sein. Umso wichtiger sind weitere Einsätze und
Initiativen, die die Lage nachhaltig verbessern.
Volvic und UNICEF leisten mit ihrer Trinkwasser-Initiative „1 Liter für 10 Liter“ nachhaltige
Hilfe. Insgesamt 75 Brunnen für die Menschen in Äthiopien und damit 2,74
Milliarden Liter sauberes Wasser – das ist das erfolgreiche Zwischenergebnis der im
dritten Jahr laufenden Zusammenarbeit.
Bis Ende dieses Jahres soll der Bau von insgesamt 82 Brunnen sichergestellt
werden, so das gemeinsame Ziel von Volvic und UNICEF. Die beiden Partner
machen auf die seit Jahrzehnten kritische Wasserversorgung in Äthiopien
aufmerksam. Sie engagieren sich dafür, dass sich die Trinkwasserversorgung für die
Menschen in dem ostafrikanischen Land dauerhaft verbessert. Mit jedem in
Deutschland im Aktionszeitraum verkauften Liter Volvic naturelle garantiert Volvic
durch den Brunnenbau gemeinsam mit UNICEF die Bereitstellung von zehn Litern
sauberem Trinkwasser in Äthiopien.
Aktive Unterstützung von TV-Moderator Markus Lanz
Markus Lanz engagiert sich seit dem Start der Kampagne vor drei Jahren als
Projektpate der Trinkwasser-Initiative. Auch im Mai 2007 reiste er mit Volvic und
UNICEF nach Äthiopien, um sich vor Ort über die aktuelle Situation zu informieren.
„Es ist beeindruckend, zu sehen, wie sich das Leben dieser Menschen durch den
direkten Zugang zu sauberem Wasser verändert. Wo die Frauen mit ihren Kindern im
letzten Jahr noch stundenlang mit schweren Wasserkanistern nach Hause laufen
mussten, gibt es nun einen neuen Brunnen dicht am Dorf. Die Freude der Menschen
darüber berührt mich und ist eine tolle Motivation, weiterzumachen“, berichtet der
Moderator über seinen Besuch in dem Dorf Hurso im nördlichen Äthiopien. Im
aktuellen TV-Spot weist er auf die Probleme hin, die bei mangelnder
Wasserversorgung entstehen. Dabei geht es um wesentlich mehr als um die
regelmäßige Versorgung mit Trinkwasser. Mit dem diesjährigen Aktionsmotto
„Brunnen spenden mehr als Wasser“ richtet sich das Augenmerk auf weitere wichtige
Bereiche wie Ernährung, Hygiene, Gesundheit und Bildung.
Für die Menschen in Äthiopien bedeutet ein Brunnen im Dorf meist einen wesentlich
leichteren Alltag. Frauen haben mehr Zeit, sich um ihre Familie zu kümmern. Sie
können ihre Kinder leichter versorgen und ernähren. Kinder, die ihren Müttern
traditionsgemäß beim Wasserholen von den weit entfernten Wasserstellen helfen,
können nun regelmäßig die Schule besuchen. Vor allem aber steigen die
Überlebenschancen für die Menschen. Denn mehr als 80 Prozent der dortigen
Krankheiten entstehen durch verunreinigtes Wasser.
Pressemitteilung der Danone Waters Deutschland GmbH vom 14.08.2007