Holunderblüten - Was kann man daraus machen?

Holunderblüten - duftende Köstlichkeit vom Hollerstrauch
Holunder kennen viele nur als Tee. Man kann damit aber noch viel mehr machen. Außerdem ist Holunder sehr gesund. Neben einigen Infos finden Sie hier auch Holunder-Rezepte:

Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) erfreut uns von Juni bis Juli mit dem Duft und Anblick seiner großen, cremefarbenen Blütendolden, die von zahlreichen nektarsuchenden Insekten besucht werden. Wer den lieblichen Sommerduft einfangen und vernaschen will, kann die zarten Blüten in Bierteig ausbacken oder sich einen Vorrat an Holunderblütensirup anlegen, der sich zu verschiedenen Leckereien weiterverarbeiten lässt.

Holunder wächst in Mitteleuropa fast überall, früher war der Strauch, der bis zu 10 Meter Höhe erreichen kann (daher auch der Name Hollerbaum) in fast jedem Bauerngarten anzutreffen. Und derzeit werden Produkte mit Holunder wieder modern. Ob Joghurt mit Holunder, Holundermarmelade aus den schwarzen, herbsüßen Früchten oder Holundersirup aus den duftenden Blüten: mittlerweile gibt es bereits einige professionelle Anbieter, die den Strauch und seine Schätze vermarkten.

Aber selbstgemachter Hollersirup schmeckt im Sommer immer noch am besten und man kann auch leicht die Kinder dafür begeistern, so einen Sirup anzusetzen.

Übrigens: ein Vanille- oder Schokoladenpudding bekommt eine interessante Note, wenn man ihn mit den abgezupften sternförmigen Blüten bestreut.

Gastautor: © M. Steinberger


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