Die letzten Sommerboten sind die Pflaumen. Viele warten den ganzen Sommer über auf den Tag an dem man endlich den ersten Pflaumenkuchen backen kann.
In diesem Artikel erfahren Sie nun alles was man über dieses Obst wissen sollte:
Die Wespen fliegen auf sie, die Menschen lieben sie erst recht: Pflaumen und Zwetschgen gehören zum Herbst wie Weihnachtsgebäck zum Winter. Und es wäre schade, sie nur auf Kuchenböden zu betten.
Die bläulich-lila Früchte bergen unter ihrer samtigen Haut nicht nur wertvolle Vitamine und Ballaststoffe, sondern harmonieren sowohl mit soften Süßspeisen als auch mit deftigen Fleischgerichten.
Zwetschgen und Pflaumen - gibt es da überhaupt einen Unterschied?
Oh ja, den gibt es. Zwetschgen sind eine Unterart von Pflaumen, haben eine etwas spitzer zulaufende Form, einen charakteristisch säuerlichen Geschmack und ein festes, saftiges Fruchtfleisch. Da sie sich zudem leichter vom Kern lösen als Pflaumen, werden sie gerne als Kuchenbelag verwendet.
Pflaumen sind rundlicher und eignen sich besonders gut für die Dessert-Küche oder als interessanten Kontrast in Füllungen und Saucen. Beim Genuss von Pflaumen ist Vorsicht angesagt: Zu große Mengen roh verzehrter Früchte können abführend wirken.