Informationen über die Güteklassen von Olivenöl

die Güteklassen
Die europäische Verordnung unterteilt Olivenöl in neun Güteklassen, wobei "extra vergine" keine Güteklasse ist.

Die Öle der Klassen 1 bis 3 sind kalt gepresst und schonend hergestellt (ohne hohe Temperaturen). In diese Kategorie gehören: Natives Olivenöl Extra, Natives und gewöhnlich natives Olivenöl.

In der Güteklasse 4 finden Sie das Lampantöl. Dieses ist nicht für die Zubereitung von Speisen geeignet.

In der Güteklasse 5 ist dann das raffinierte Olivenöl. Bei diesem fehlen die typischen Geschmacks- und auch Geruchsanteile.

Güteklasse 6 ist dann gemischtes Olivenöl. Hier wird raffiniertes mit nativem Olivenöl gemischt. Es gibt aber kein bestimmtes Verhältnis. Jeder Hersteller kann so mischen wie er möchte. Doch je höher der Anteil des nativen Öls ist, desto intensiver ist natürlich der Geschmack.

Rohes Oliventresteröl ist in der Kategorie 7. Trester ist ein Rückstand von Kernen, Fruchtfleisch und Schalen. Dieser bleibt nach dem Auspressen der Oliven übrig. Mit Hilfe von Lösungsmitteln wird daraus auch noch der letzte Rest Öl gewonnen. Deswegen ist das rohe Oliventresteröl auch nicht zum Essen geeignet.

Raffiniertes Oliventresteröl (Kategorie 8) wurde dann halt nochmal raffiniert, hat aber keinen Geschmack.

Und in der neunten Kategorie findet man dann das Oliventresteröl. Dieses wurde raffiniert und mit nativem Öl gemischt, so dass man es auch zum Essen verwenden kann.


In Deutschland steht auf den Flaschen im Supermarkt meist: Natives Olivenöl extra, natives Olivenöl oder schlicht Olivenöl. Im Web können Sie aber auch Olivenöl kaufen, welches dann meist aus Italien oder Griechenland kommt.



Bei uns erhalten Sie auch Tipps zur Lagerung von Olivenöl und viele Informationen zum Thema, zum Beispiel über den Olivenbaum.


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