Der Olivenbaum
Der Olivenbaum, an dem die Oliven wachsen, wurde ungefähr seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. als Nutzpflanze kultiviert.
Ursprünglich gab es diesen Baum in Vorderasien. Heute findet man Olivenbäume meist im Mittelmeerraum und rund um das Schwarze Meer. (Denn der Baum mag zwar Wärme, leidet aber bei Frost sehr.)
Er gehört zur Familie der Ölbaumgewächse und wird daher auch als "Echter Ölbaum" bezeichnet.
Der Baum blüht von April bis Juni. Wenn die Blüte bestäubt wurde, bildet sich dann die Olivenfrucht. Unreife Oliven sind grün, reife schwarz oder violett.
Ein guter Olivenbaum braucht 20 Jahre bis er richtig gute und vor allem auch viele Früchte trägt.
Es gibt ungefähr 1000 Sorten von Olivenbäumen. Je nach Bodenbeschaffenheit und Klima hat sich der Olivenbaum in den vielen verschiedenen Gegenden, in denen er angebaut wird, anders entwickelt. Es gibt sogar Sorten, die man nur in einem einzigen kleinen Dorf findet. Allein Italien hat 80 verschiedene Olivensorten.
Schon gewusst?
Auf 8,6 Mio. Hektar der Welt werden Olivenbäume gepflanzt. Davon werden jedes Jahr ca. 17 Mio. Tonnen Oliven geerntet. In Spanien werden auf ca. 2,4 Mio Hektar Bäume angebaut, die ca. 7 Mio. Tonnen Oliven im Jahr abwerfen. (Zum Vergleich Italien: 1,15 Mio. Hektar, 3,15 Mio. Tonnen Früchte)
Wussten Sie, dass die Olive sehr gesund ist? Die Blätter des Olivenbaums haben eine beruhigende und schlaffördernde Eigenschaft. Außerdem wird durch die Olive das Immunsystem gestärkt und der Cholsterinspiegel gesenkt. Das Olivenöl wirkt sich positiv auf das Herzkreislaufsystem und den Fettstoffwechsel aus und kann sogar ein wenig die Bildung von Krebs oder Diabetes verhindern.
Einige von Ihnen haben sicher einen Olivenbaum im Garten! Wissen Sie wie Sie den Baum sicher durch den Winter bringen können? Tipps dazu gibt es auch im Internet!