Krosse Kruste, weicher Kern: Gratins machen glücklich
Foto: © Elke Dennis
Ein Gratin ist ein in mehrfacher Hinsicht geniales und praktisches Gericht: Es erfordert weder viele
Töpfe noch ist für die Zubereitung ein fundiertes Kochwissen notwendig. Und während das Gratin im Ofen seine köstlich-krosse Kruste bekommt, kann man gemütlich den Tisch decken und das gebrauchte
Geschirr wegspülen.
Unverzichtbare Basis für jedes Gratin ist eine feuerfeste Form, die je nach persönlichem Geschmack eckig oder oval ausfallen kann. Ein Gericht zu gratinieren bedeutet, es mit einer knusprigen Kruste zu überbacken. Bei herzhaften Gerichten besteht diese Kruste meistens aus
Käse, Ei und Sahne; wird süßen Gerichten eine goldbraune Haube gezaubert, verwendet man in der Regel gezuckerten Eischnee.
Wichtig ist, dass der Backofen gut vorgeheizt wird und das Gratin - vor allem dann, wenn es aus rohen Zutaten besteht - lange genug erhitzt wird. Erst, wenn die Kruste eine ausgewogene Bräune erreicht hat und man das Gratin "flüstern" hören kann, darf es aus dem Ofen genommen werden. Da Gratins ihre Hitze lange bewahren, eignen sie sich ideal für Partys und Feste. Ein Gratin ist zudem echtes Soul-Food: Der sinnliche Kontrast zwischen kross und weich macht einfach glücklich.
Unsere Gratin Rezepte: