Ein klassisches Leinöl-Rezept aus dem Spreewald ist Schnittlauchquark mit Leinöl und Pellkartoffeln. Es ist lecker, einfach und schnell gemacht, dazu preiswert und gesund.
Wichtigste Zutat für dieses Gericht ist erstklassiges Leinöl: Frisch muss es sein, kaltgepresst und am besten in Bioqualität. Und da sich Leinöl wegen seines hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht sehr lange hält, sollten Sie nicht auf Vorrat kaufen, sondern sich auf kleinere Mengen beschränken - es sei denn, Sie kommen so richtig auf den Geschmack und wollen es im täglichen Gebrauch nicht mehr missen.
Pro Person rechnet man etwa
150 g Magerquark,
dazu Schnittlauch und Zwiebeln nach Geschmack.
Rühren Sie die Zutaten mit der Küchenmaschine cremig, wenn Ihnen der Quark zu fest ist, rühren Sie schluckweise Milch dazu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Servieren Sie dazu frische Pellkartoffeln und pro Person ca 50 g Leinöl zum Darübergießen. Das dunkelgoldene Öl ist auf dem grün-weißen Quark auch optisch ein Genuss.
Da das Öl eine leicht bittere Note hat - übrigens kein Mangel, sondern ein Zeichen von guter Qualität - mischen Sie erst einmal wenige Tropfen in den Quark und testen den Geschmack.
Wer Kräuter im Garten oder auf dem Balkon züchtet, kann den Schnittlauchquark natürlich auch noch mit anderem frischem Grünzeug anreichern: Petersilie, Dill, feingewiegter Borretsch, Kresse, junge Löwenzahn- oder Gänseblümchenblätter (von der ungespritzten und ungedüngten Wiese natürlich!), Zitronenthymian - die Auswahl lässt sich nach Geschmack variieren.
Vitalstoffe (Mikronährstoffe):
Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die nicht oder nur in geringen Mengen vom Organismus selbst hergestellt werden können (deswegen dringend über die Nahrung aufnehmen). Fehlen Vitamine ist der reibungslose Ablauf von wichtigen Verdauungs- und Umformungsprozessen gestört, da ein Großteil der Hauptnährstoffe nur mit Hilfe von Vitaminen für den Körper erschließbar gemacht werden kann.
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