In Deutschland gibt es kein richtiges Nationalgericht. Hier wird eigentlich in jeder Region anders gekocht. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass ca. 70 % der Deutschen Produkte aus Ihrer Region bevorzugen. Wir möchten Sie einmal mitnehmen auf eine Reise durch deutsche Küchen.
Im Norden
Hier ißt man neben dem Fisch auch sehr gerne Labskaus oder eine Holsteiner Buttermilch-Kalbskeule.
Zwischen Weser und Rhein
In dieser Region sind die Menschen noch sehr traditionsbewußt. Am liebsten ißt man deftige Eintöpfe wie Töttchen oder einen Pfefferpotthast (pfefferig gewürzter Gulasch).
Im Rheinland
ist die Küche durch jahrhunderte fremder Einflüsse geprägt. Hier findet man viel Ungewöhnliches wie zum Beispiel Braten mit Rosinen.
Die Weinberge im Südwesten
Auch hier ist die Küche sehr vielfältig. Ein Leibgericht ist Motten und Klöße (Kaßlerbraten mit Kartoffeln und Möhren).
Vom Schwarzwald bis zur Schwäbischen Alb
ißt man gern den Zwiebelrostbraten und natürlich den echten Schwarzwälder Schinken.
Von Pommern bis zur Mecklenburgischen Seenplatte
hat man gerne Hausgemachtes wie zum Beispiel Plumm un Tüffel (Kaßler mit Backpflaumen).
An Spree und Havel
ist der Klassiker natürlich die Spreewaldgurke, die auch gerne in Rouladen gewickelt wird. Auch sehr bekannt ist der Beelitzer Spargel.
Im Harz und Thüringer Wald
dürfen die Thüringer Rostbratwurst und die Klöße natürlich nicht fehlen.
In Sachsen und im Erzgebirge
ißt man gerne Görlitzer Pilztopf (würziger Kalbsgulasch) und Leipziger Allerlei.
Im Frankenland
gibt es Nürnberger Würstchen, den Schwärtlebraten und eine besondere Spezialität sind die Nürnberger Majoranfilets.
Im Alpenvorland
gibt es Schweinebraten, Weißwürste, Knödel und Striezen.
Wir hoffen diese Reise durch deutsche Küchen hat Ihnen gefallen.