Kaltschalen - erfrischend an Hochsommertagen
Es ist heiß, Sie haben Hunger, aber keinen Appetit auf schwere Gerichte mit Fleisch? Dann sind Kaltschalen genau das richtige! Was man über sie wissen sollte, erfahren Sie hier:
Wenn die ersten heißen, schwülen Tage im Anmarsch sind, nimmt die Lust auf langes Stehen vor dampfenden Kochtöpfen ebenso ab wie der Appetit auf schwere, gebratene Hausmanns-Gerichte. Wie wär's da mit einer Kaltschale?
Der Körper verlangt automatisch nach leichterer und erfrischender Kost, die dann am besten schmeckt, wenn sie unkompliziert und ohne großen Aufwand genossen werden kann - auch in den drückenden Mittagsstunden oder zwischendurch als Snack. Kaltschalen sind eine ideale Möglichkeit, die Sommerküche um kreative Rezepte zu erweitern. Außerdem sind sie gesund und bergen meistens nur wenig Kalorien.
Die Basis von Kaltschalen besteht fast immer aus Obst und Gemüse; manchmal werden auch Milchprodukte beigemischt. Anders als bei heißen Suppen sollte der Fettgehalt möglichst gering sein, denn kaltes Fett ist schwer bekömmlich und kann schnell einen unangenehmen Geschmack bekommen.
Eine Kaltschale wird so gegessen, wie ihr Name es ankündigt: Nicht lauwarm, sondern gut durchgekühlt - ansonsten aber nach dem gleichen Prinzip wie eine Suppe. Sie können ein Abendessen ergänzen oder einen Mittagssnack ersetzen. Einige Kaltschalenvarianten haben es auch schon zu beträchtlicher Berühmtheit gebracht - beispielsweise die spanische Gazpacho, welche aus Tomaten, Gurken und Paprika zubereitet wird. Ähnlich beliebt wie die Gemüsekaltschalen sind Kaltschalen auf der Grundlage von Obst, welche mit Mineralwasser, einem trockenen Sekt, Milch oder Molke gestreckt werden.
Der Vorteil der Kaltschalen liegt nicht nur in ihrer leichten Bekömmlichkeit und ihrem erfrischenden Effekt - sie versorgen den hitzegeplagten Organismus zudem mit lebenswichtigen Mineralien und mit Flüssigkeit. Deshalb sind sie in den Hochsommermonaten Sandwiches oder Fastfood auf jeden Fall vorzuziehen.
Besonders beliebt ist das Picknick in England. Dort speiste Queen Viktoria gern im Freien. Im 19. Jahrhundert kam hier auch der Picknickkorb in Mode. In den oberen Schichten Englands ist ein Picknick auch heute noch sehr beliebt und ist teilweise sogar ein gesellschaftliches Ereignis (Z.B. Pferderennen in Ascot oder Tennisturnier in Wimbledon).
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