Sandwich Rezepte

Was gehört auf Sandwiches?
Aus amerikanischen und englischen Filmen kennt man sie schon - die Sandwiches. Aber so langsam erobern sie auch den europäischen Markt. Und so ein Sandwich - ist es gut belegt -
leckere Sandwiches
Was gehört auf so ein Sandwich drauf? - Foto: © Leese01

schmeckt sogar richtig gut. Was auf Sandwiches drauf gehört erfahren Sie im folgenden Artikel:

Die englische und amerikanische Küche ist nicht gerade berühmt für "haute cuisine". Doch eines können die Köche dieser beiden Länder perfekt: Sandwiches zubereiten.

Ein gutes Sandwich ist mehr als ein belegtes Brötchen. Es ist sättigend wie eine Hauptmahlzeit und bietet eine Fülle an unterschiedlichen Geschmackskomponenten. Es ist kross und weich zugleich, vereinigt Fleisch und Rohkost und wird in der Regel mit Dips oder Sauce verfeinert. Außerdem sehen Sandwiches toll aus - und das Auge isst ja bekanntlich mit.

Ein Sandwich, das nach allen Regeln der Kunst zubereitet wurde, löst sofort den brennenden Wunsch aus, kräftig hineinzubeißen. Eine ordentliche Kieferspannbreite muss man meistens mitbringen, um diesen Wunsch in die Tat umzusetzen. Aber die Bemühungen werden belohnt, denn beim Kauen verbinden sich die einzelnen Komponenten zu einem unvergleichlichen Geschmackserlebnis.

Einige Sandwich Rezepte:


  • Club Sandwich
  • Thunfisch Sandwich
  • American Sandwich

  • Wie bereitet man ein Sandwich zu? Während die Amerikaner für die Basis der Sandwiches gerne zu dünnen, weichen Weißbrotscheiben greifen, sie von ihrer Rinde befreien und dick mit Mayonnaise bestreichen, sollte man beim Nachkochen auch die Gesundheit im Blick behalten und mit Vollkornbrot, Dinkelbrötchen und knusprigem Baguette experimentieren. Auf das Weißbrot muss dabei nicht verzichtet werden: Besonders gut schmecken Sandwiches, bei denen man für die Unterseite ein dunkles Stück Brot und für den Deckel Weißbrot verwendet.

    Was gehört auf ein Sandwich drauf?
    Beim Belegen sind der Kombinationsfreude kaum Grenzen gesetzt - scharf, süß, salzig, pikant, alles ist erlaubt. Dennoch sind einige Regeln zu beachten, damit aus dem belegten Brötchen auch ein echtes Sandwich wird.
    Die Salatblätter sollten sorgfältig ausgewählt und gründlich, aber mit Eiswasser gewaschen werden, damit sie knackig bleiben. Sandwiches mit Salat dürfen nicht zu lange lagern, da der Salat sonst labberig wird. Eisbergsalat wirkt besonders kühl und frisch auf der Zunge, Kopfsalat zaubert Farbtupfer auf das Brot, Rucola hat einen mediterranen Charme und überrascht mit einem nussigen Aroma.
    Ein köstliches Duo bilden Salatblätter und süßer, bayrischer Senf. Dieses Duo mausert sich mit einigen dünn geschnittenen Scheiben Gewürzgurken zu einem furiosen Trio. Natürlich kann der Senf auch durch eine feine, leichte Mayonnaise oder Remoulade ersetzt werden. Eine exotische Variante, die am besten zu gebratenem, kalten Huhn passt, ist ein fruchtiges Chutney mit Mango, Äpfeln, Zwiebeln und Ingwer.
    Der Fleischbelag sollte vom Metzger möglichst fein geschnitten werden. Denn nur dann lässt er sich hübsch in Szene setzen und macht Appetit auf mehr. Frühstücksbacon, der in der Pfanne angeröstet wird, entzückt zusammen mit dünnen Scheiben von frischen Eiertomaten, aufgebackenem Ciabatta-Brot und einem Klecks Mayonnaise jede Zunge - diese Variante wird übrigens unter Sandwichfachmännern und -frauen schlicht BLT genannt (Bacon, Lettuce, Tomato).
    Ein kulinarisches Gedicht ist auch das begehrte und traditionsreiche Club-Sandwich, bei dem Toastbrot, Tomate, Putenbrust, Schweizer Käse, Eissalat und knusprig gebratener Speck eine unwiderstehliche Lisaison eingehen.

    Weiterführende Informationen:
    Wie sollte man Mehl, Salz und Zucker lagern?

    Welches Mehl für welches Brot?

    Brotzeit mit der Familie

    Tipps zum Brot backen