Erdbeerzeit: So haben Sie länger was von den roten Früchtchen

Die Erdbeersaison 2017 hat begonnen

Frische Erdbeeren

Leuchtend rot und saftig prall liegen sie jetzt in den Auslagen: frische Erdbeeren. So langsam gesellen sich auch Früchte aus deutschem Freilandanbau hinzu. Aufgrund des recht kühlen Frühlings sind diese momentan deutlich teurer als sonst. Zum Leidwesen vieler Erdbeerfans ist die Saison der roten Früchtchen zudem immer recht kurz. Wer Erdbeeren auch später im Jahr genießen möchte, muss erfinderisch werden.

Erdbeeren als Püree einfrieren

Eingekocht als Marmelade lässt sich der Erdbeer-Genuss auch im Winter erleben. Beim Einfrieren allerdings zeigen sich die Früchte von ihrer sensiblen Seite. Die Zellwände platzen, nach dem Auftauen sind die Früchte nicht mehr prall und knackig, sondern matschig. In dieser Form lassen sie sich aber immer noch zu Tortenfüllungen und Kompott verarbeiten. Alternativ können Erdbeeren auch direkt püriert eingefroren werden. Im Tiefkühler halten sie sich etwa ein Jahr.

Zum Einfrieren sollten Sie nur pralle, reife Erdbeeren ohne matschige Stellen verwenden. Reif halten sich diese rund ein bis zwei Tage, daher sollten sie schnell verarbeitet werden.

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Erdbeeren auf herzhafte Art

Wer Erdbeeren lieber gleich genießt, kann sie auch einmal auf herzhafte Weise probieren, zum Beispiel als Zutat in einem Chutney. Dafür 800 g in feine Stücke geschnittene Erdbeeren mit 200 g gewürfelten Zwiebeln und 125 ml Himbeeressig in einem Topf mit Gelierzucker zehn Minuten lang kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Erdbeer-Chutney passt zu Fleisch und Ziegenkäse – und hält sich in Einmachgläser abgefüllt und kühl gelagert sogar einige Wochen. Weitere Backrezepte
(Foto oben: © ExQuisine )