Der Saisonkalender für April: Junger Spinat und frischer Spargel

Obst und Gemüse im April

Grüner und weißer Spargel Foto: © gudrun

Der April ist da – und endlich steigen auch die Temperaturen. Der Frühling hat sich 2018 etwas verzögert, was sich auch ein wenig auf die Ernte auswirkt. Mittlerweile liegt aber auch typisches Frühlingsgemüse aus heimischem Anbau in den Auslagen. Ab etwa Mitte April können Genießer sich dann auch auf den Beginn der Spargelzeit freuen.

Gemüse und Salat aus dem Freiland

Auch im April gibt es weiterhin Kohlsorten aus Lagerung. Wer das Wintergemüse nicht mehr sehen kann, findet jetzt aber zahlreiche frische Alternativen. Knackig kommt zum Beispiel der Endiviensalat daher, der jetzt im Freiland sprießt. Feldsalat gibt es ebenfalls noch frisch aus dem Freiland-Anbau.

Gemüseliebhaber freuen sich über frischen, jungen Spinat. Die zarten, grünen Blätter des Frühlingsspinats sind milder im Geschmack als später geernteter Spinat. Sie lassen sich hervorragend dünsten, schmecken aber auch als Zugabe zum Salat oder im Grünen Smoothie. Lauch, Radieschen und Champignons bringen Abwechslung auf den Teller. Für die Würze sorgt wie schon im März der Bärlauch mit seinem zarten Knoblaucharoma. Hobbyköche sollten jetzt zugreifen, die Saison endet für gewöhnlich im Mai.

Im April beginnt zudem die Rhabarber-Saison. Das Gemüse mit dem fruchtig-herben Geschmack eignet sich hervorragend für Kuchen, Marmelade und Kompott.

Spargelzeit 2018

Mitte April beginnt dann auch die Spargelzeit. Bereits zu Ostern fanden sich erste Stangen des edlen Gemüses in den Supermärkten. Dabei handelte es sich jedoch zumeist um importierte Ware, deutscher Spargel war zu Ostern Mangelware. Nach den Feiertagen kommt nun aber auch deutscher Spargel in die Läden. Spargelbauern schätzen, dass die Saison ab der zweiten Aprilwoche so richtig losgeht. Die Spargelzeit endet dann traditionell am Johannistag, dem 24. Juni.

Im Jahr 2017 verzeichneten die Spargelbauern eine Rekordernte mit 127.800 geernteten Tonnen Spargel bundesweit. So viel werden es in diesem Jahr nicht werden. Einen Mangel soll es aber auch nicht geben.

Foto: © gudrun