Winterspinat: Richtig lagern und einfrieren

Tipps zur Lagerung von Spinat

Frischer Spinat

Frisches, saisonales Gemüse ist im Herbst rar? Tatsächlich deckt die Natur den Gabentisch in unseren Gefilden im Spätherbst eher spärlich. Einige frische Leckereien lassen sich dennoch finden. Dazu zählt zum Beispiel der Spinat, der bis in den November hinein geerntet wird. Spinat ist wenig kälteempfindlich und hält selbst Temperaturen um den Gefrierpunkt aus. Einmal geerntet, sind die zarten, grünen Blätter jedoch nicht lange haltbar. Hier gibt es Tipps zur optimalen Lagerung.

Im feuchten Geschirrtuch etwa zwei Tage haltbar

Im November geernteter Spinat ist auch als Winterspinat bekannt. Seine Blätter sind dunkler und robuster als die des Frühlingsspinat und schmecken etwas kräftiger. Während Frühlingsspinat auch roh gegessen werden kann und einen leckeren Salat abgibt, eignet sich Winterspinat eher zum kochen.

Selbst wenn sie etwas robuster sind, halten die Blätter des Winterspinats nicht länger als ein bis zwei Tage frisch. Verbraucher sollten Spinat daher bald nach dem Kauf verarbeiten. Über Nacht lässt sich frischer Spinat am besten im Kühlschrank aufbewahren. Dazu wickelt man ihn in ein feuchtes Geschirrtuch ein. Auf diese Weise verlieren die Blätter keine Feuchtigkeit.

Winterspinat einfrieren und lagern

Wer dennoch einfach zu viel Spinat gekauft hat, kann das Gemüse einfrieren. Zuvor müssen die Blätter blanchiert werden. Dafür den Spinat waschen und die Stiele von den Blättern entfernen. Sanft blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken, um die grüne Farbe zu erhalten. Anschließend zum Beispiel mit einer Salatschleuder trocken schleudern. Die trockenen Blätter im Gefrierbeutel oder einer geeigneten Dose einfrieren.

Tiefgekühlt hält sich das Gemüse bis zu 24 Monate. Nach fünf Monaten allerdings verliert der Spinat an Farbe, Geschmack und Nährstoffen. Zu lange sollte man ihn daher nicht im Tiefkühler aufbewahren.

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Foto: © nata777_7