Radieschen - Knackig, scharfes Frühlingsgemüse

Radieschen sind gesund
Als Beilage sind sie sehr beliebt - die Radieschen. Was in ihnen steckt und was man noch so alles mit ihnen machen kann, erfahren Sie im folgenden Beitrag:

Ihre fröhliche Farbe regt den Appetit an und lässt den Speichel fließen: Radieschen sehen
Ein Bund Radieschen
Was kann man aus Radieschen machen?
bezaubernd aus mit ihrer leuchtend roten Hülle und ihrem saftigen, weißen Fleisch.
Deshalb werden sie auch gerne für die Dekoration von Rohkostplatten und Salaten verwendet - manche Köche sind sogar Meister darin, ein Radieschen binnen Minuten mit dem Messer in eine Rosenblüte zu verwandeln.

Doch Radieschen sollten vor allem gegessen werden. Sie sind erfrischend, bekämpfen Bakterien und Pilze und enthalten krebsvorbeugende Glucosinolate. Ob pur, aufs Brot oder im Salat.

Knackige Radieschen Rezepte:
  • Radieschensalat
  • Radieschensuppe

  • Wie lange sind Radieschen haltbar?
    Radieschen sind kurzlebige Geschöpfe. Einmal geerntet wollen sie rasch verzehrt werden, da sie sonst austrocknen und ihre Wurzelknollen erheblich an Aroma verlieren. Deshalb sollten sie beim
    Einkauf taufrisch sein und nicht länger als zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden.

    Welche Sorten gibt es?
    Am bekanntesten unter den Radieschensorten ist die Variante mit den roten, runden Köpfen - doch das Radieschen zeigt sich mitunter auch in edlerem Gewande. Auf den Märkten werden inzwischen neben der roten Sorte zylindrische und rübenähnliche Radieschen angeboten, deren Farbe von weißrot über rosa bis hin zu einem kräftigen Violett changiert.
    Ihr Geschmack jedoch ist ähnlich und verbindet die eigentlich gegensätzlichen Komponenten mild und scharf zu einem appetitanregenden, unvergleichlichen Gesamtaroma. Wer nicht mehr vom Radieschen lassen kann - und der tägliche Genuss wird von Ernährungswissenschaftlern gerade für Sportler und stressgeplagte Menschen empfohlen - sollte darüber nachdenken, das Wurzelgemüse im eigenen Garten anzubauen.
    Radieschen können ab März direkt ins Freiland gesät werden und zeigen bereits ab April erste Erträge. Dann sollte aber auch flugs geerntet werden, damit der Geschmack nicht stumpf und holzig wird.

    Was kann man aus Radieschen machen?
    Radieschen werden grundsätzlich roh verzehrt, können aber interessant kombiniert werden. Ein Klassiker unter den Radieschen-Gerichten ist die frische Scheibe Bauernbrot mit gesalzener Butter und einem Belag aus dünnen Radieschenscheiben - ein wunderbarer Snack fürs Büro oder die Hofpause, denn Kinder sind den roten Knöllchen meistens nicht abgeneigt.

    Tolle Kombination: Radieschen, Kartoffeln & Quark als Hauptgericht
    Wenn die Radieschen ein Hauptgericht bereichern sollen, ist die Kombination Radieschen-Kartoffeln-Quark ideal:
    Ein Bund Radieschen und ein Bund frischen Schnittlauch klein schneiden und mit 500 g Magerquark verrühren. Etwas Sahne dazugeben, damit der Quark eine glatte Konsistenz bekommt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu 300 g Pellkartoffeln reichen. Wer möchte, kann zusätzlich zwei große Gewürzgurken in kleine Würfel schneiden und unter den Quark mischen.


  • Gemüse
  • Frühlingsgemüse
  • Artischocken
  • Bohnen
  • Erbsen
  • Kohlrabi
  • Möhren
  • Rhabarber
  • Rucola
  • Spargel
  • Spinat




  • Weiterführende Informationen:
    Gemüse lagern - Was gehört in den Kühlschrank?