Spinat kochen

Die Zubereitung von Spinat

Spinat ist gesund und einfach nur köstlich. Neben den vielen Mineralstoffen und Eiweiß, enthält das grüne Blattgemüse auch wichtige Vitamine. Das gesamte Jahr über kann Spinat den Speiseplan
Spinat in der Pfanne zubereiten
Spinat kochen - Aber wie? - Foto: © fotofund
bereichern, egal ob frisch oder als Tiefkühlvariante. Dank der einfachen Zubereitung und seines feinwürzigen Geschmacks, lässt er sich prima in vielen schmackhaften vegetarischen aber auch Fleisch- und Fischgerichten verarbeiten.

Frischer Spinat oder Tiefkühlware?

Das Gemüse hält der Handel in zwei Varianten für Spinat-Gourmets bereit: frisch oder als Tiefkühlprodukt. Letzteres können Sie als Blattspinat oder als gehacktes Blattgemüse kaufen. So sind Sie das ganze Jahr in der Lage, den köstlichen grünen Kick auf ihre Speisekarte zu setzen. Gerade im Frühjahr bietet es sich an, den noch sehr zarten und jungen Blattspinat frisch zu kaufen. Er stammt meist aus heimischer Produktion und kann knackig frisch als Salat auf den Teller wandern. Der später im Sommer und Herbst geerntete frische Blattspinat ist herber und würziger im Geschmack. Er lässt sich in ein feuchtes Tuch gewickelt nur zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wie praktisch, dass vor allem im Winter Spinat auch aus der Tiefkühltruhe kommen kann. Er wurde direkt nach der Ernte blanchiert, je nach Weiterverarbeitung gehackt, und sofort eingefroren. (Lesen Sie auch: Gesunde Tiefkühlkost)

Rahmspinat aus der Tiefkühltruhe nicht notwendig

Ein Klassiker unter den Spinatgerichten ist der Rahmspinat. Gerade als schnelle
Zubereitungsvariante in der Tiefkühlversion ist er beliebt. Doch viele Hersteller verarbeiten darin Inhaltsstoffe, die Sie selber in der Küche nicht für Ihren Spinat verwenden würden. Mehl, Stärke, Palmöle sowie Zucker, Molkenerzeugnis oder Magermilchpulver gehören bei vielen Anbietern dazu. Ein einfacher Rahmspinat lässt zu Hause ganz simpel mit einem Bruchteil der Zutaten zubereiten. Genaues Hinschauen lohnt sich also.

Spinat roh verarbeiten

Ganz junger Blattspinat lässt sich hervorragend roh zubereiten, ohne ihn vorher zu blanchieren. Als frische würzige Beilage zu Fischgerichten, nur mit Öl und Gewürzen wie Knoblauch oder Ingwer, Pfeffer und Salz verfeinert, ist er ein Hochgenuss. Auch in Salaten oder als Pesto lässt sich der junge Blattspinat sehr gut platzieren. Knackig und gesund - Spinat ist nicht nur ein echter Renner wegen der Farbtupfer, die er auf den Teller zaubert.

Spinat kochen, blanchieren, dünsten

Wer Spinat weiterverarbeiten möchten, kann ihn blanchieren oder dünsten und später mit anderen Gerichten kombinieren. Tiefgekühlter Spinat wird bei mittlerer Hitze auf dem Herd schnellstmöglich
Spinat mit Kartoffeln und Ei
Ein Klassiker: Spinat mit Kartoffeln und Ei
Foto: © Hetizia
aufgetaut und weiterverarbeitet. Frischen Blattspinat blanchieren Sie mit etwas heißem Wasser für ein bis zwei Minuten oder dünsten ihn in der Pfanne mit etwas Öl nur kurz an. Das Brühwasser wird danach nicht weiterverwendet, denn es enthält einen Teil des im Spinat natürlich enthaltenen Nitrats. Der Klassiker in deutschen Landen - Spinat mit Kartoffeln und Ei - wird sehr schnell und einfach zubereitet. Während die Kartoffeln in Salzwasser kochen, wird etwas gewürfelter Speck in der Pfanne ausgelassen. Der Spinat kommt hinzu. Nun gilt es mit Salz abzuschmecken. Besonders lecker ist die Rahmspinatvariation. Bei der mit etwas Sahne der Geschmack abgerundet wird. Zusammen mit einem Spiegelei oder Rührei serviert, gehört dieses Gericht zu den Lieblingsspeisen vieler Familien.

Wozu isst man Spinat?

Spinat kann weitaus mehr bieten, als den Klassiker der deutschen Küche. Er harmoniert auch hervorragend zu Pastagerichten, als Sauce oder in dem Nudelteig selbst verarbeitet. Dank seiner feinwürzigen Note kommt Spinat in Kombination mit Fleisch oder Fisch erst richtig zur Geltung. Lachs auf einem Spinatbett, ein Cordon bleu mal anders mit Spinat gefüllt. Sogar als Lasagne, in einer Gemüsepfanne oder als Suppe macht das vitaminreiche Gemüse eine gute Figur. Trauen Sie sich Pfannkuchen oder eine Quiche mit frischem Spinat zuzubereiten, der ausgezeichnete Geschmack wird Sie überraschen.

Unsere Spinat Rezepte:
  • Spinat Rezepte
  • Eier im Spinat
  • Spinatsalat
  • Spinatsuppe
  • Spinatpfanne

  • Spinat wieder aufwärmen: ja oder nein?

    Eine alte Hausfrauenregel besagt, dass Spinat nicht wieder erwärmt werden darf. Dies galt in Zeiten ohne Kühlschrank tatsächlich. Denn durch Bakterien wurde das im Spinat enthaltene Nitrat in Nitrit umgewandelt, welches wiederum dem Körper schaden kann. Wird der Spinat jedoch nach dem Essen sofort in den Kühlschrank gestellt und beim Erwärmen über 65°C erhitzt, steht dem erneuten Genuss am nächsten Tag nichts im Wege.

    Wer frischen Spinat warm zubereitet wird erstaunt sein, wie wenig zum Schluss noch auf dem Teller liegt, sobald er blanchiert oder gedünstet wurde. Der geringe Aufwand, ein leckeres Spinatgericht zu Hause zuzubereiten, überzeugt immer mehr Menschen, Spinat öfters und vielseitiger auf ihren Speiseplan zu setzen.
    Text: C. D.




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