Wofür verwendet man Petersilie?

Petersilie ist mehr als nur Deko Sie ist mehr als nur die Dekoration auf dem Tellerrand. Neben Schnittlauch gehört Petersilie zu den
Ein frisches Bund Petersilie
Frische Petersilie schmeckt und ist gesund
Foto: © Birgit Reitz-Hofmann
meist verwendeten Gartenkräutern und ist nahezu in jedem Garten zu finden. Die außerordentlich vielseitige Petersilie ist ein wichtiger Bestandteil in der gesunden Küche und wird nicht nur als Würzkraut eingesetzt, sondern findet auch in der Heilkunde ihre Anhänger. Petersilie ist in verschiedenen Sorten in den Gärten vertreten, wahlweise als glatte, krause oder mooskrause Variante, wobei die glatte Petersilie als am intensivsten im Geschmack gilt.

Die Verwendung der Petersilie
Die Ursprünge der Petersilie, lat. Petroselinum Crispum, finden sich wahrscheinlich im Süden Europas oder in Asien wieder. Sie wird heute jedoch quasi als Universalgewürz über die Kontinente hinweg ganz unterschiedlich eingesetzt. Sie passt zu allen herzhaften Gerichten, zu Salaten, Suppen, Fisch und Gemüsegerichten oder als Verfeinerung von Fleisch und Saucen. Ein wenig gehackte Petersilie über Kartoffeln oder Reis gestreut, ist zudem nicht nur für den Gaumen eine Freude, sondern auch für das Auge. Hierzulande besonders bekannt sind die Klassikergerichte "Forelle Müllerinnen Art" oder die berühmte Frankfurter Sauce, die ihren typischen schmackhaften Charakter erst durch die würzige Petersilie erreichen.
Petersilie wird in der Regel als Kraut nicht zusammen mit den Speisen gekocht, da sie an Geschmack verliert. Frisch gehackt oder als ganze Stängel vor dem Servieren an das Gericht gegeben, entfaltet sie viel intensiver ihr markantes Aroma.

Unsere Rezepte mit Petersilie:
  • Petersiliensuppe
  • Petersiliensalat
  • Sauce verte des Martigues
  • Kräuterbrot
  • Hähnchenschnitzel mit Kräutersauce

  • Die Arten der Petersilie
    Möchten Sie in Ihrem Garten auch das beliebte Würzkraut anbauen, so müssen Sie sich im Vorfeld über die gewünschte Sorte einig werden. Glatte Petersilie ist intensiver im Geschmack, krause hingegen für das Auge ein echter Blickfang. Neben der Petersilie als Würzkraut sind auch Wurzel- und Knollenpetersilie eine Alternative. Bei ihnen werden jedoch die Wurzeln als Geschmacksträger für Suppen und Brühen aller Art gezielt verwendet, das Grün kann gleich der Blattpetersilie verarbeitet werden.

    Anbau von Petersilie im Garten

    Der Standort
    Suchen Sie für die Aussaht der Petersilie einen geeigneten Platz in ihrem Garten. Er sollte im
    Halbschatten und nur bedingt in der Sonne liegen, denn Petersilie benötigt viel Licht und nur mäßig Wasser. Petersilie kann in Kräutergärten oder der Kräuterspirale angebaut, oder auch zwischen anderen Pflanzen bzw. an einem Beetrand platziert werden. Schnittlauch und Petersilie vertragen sich nebeneinander nicht sehr gut, obwohl sie ähnliche Bedingungen zum Gedeihen benötigen. Auch Basilikum sollten Sie besser nicht neben die Petersilie setzen.

    Die Bodenbeschaffenheit
    Achten Sie darauf, dass Sie für die Petersilie einen lockeren Boden, der besonders nährstoffreich ist, auswählen. Petersilie ist eine zweijährige Pflanze. Erst im zweiten Jahr bildet sie im Juni oder Juli ihre Blüten mit den Samen. Also ist für Erstaussaat Samen aus Baumarkt oder Gartenfachmarkt von Nöten. Petersilie sollte jedes Mal an einem anderen Standort in die Erde gebracht werden. Aller drei Jahre kann sie an ihren Ursprungsort zurückkehren.

    Petersilie aussäen
    Die Aussaat selber ist sehr unkompliziert und mit geringem Zeitaufwand verbunden. Bereits im April kann die Petersilie als Samen in die Erde kommen. Dafür ziehen Sie mit dem Finger einfach
    Ein Bund glatte Petersilie
    Glatte Petersilie ist aromatischer
    Foto: © Christian Jung
    eine ca. 1 cm tiefe Rille in die Erde, in die Sie die Samen locker einstreuen. Bereits nach 10 bis 20 Tagen haben Sie Freude an der neuen Petersilie. Die Erntezeit der Petersilie im Garten liegt zwischen April und Oktober. Hin und wieder sollten Sie den Erdboden um die Petersilie auflockern und stets darauf achten, dass Staunässe verhindert wird.

    Petersilie als Lieblingsspeise der Schnecken
    Gartenbesitzer können ein Lied davon singen, dass sie immer wieder Probleme mit Schnecken haben, die ebenso ihren Gefallen an dem aromatischen Grün finden. Scharfkantig abgeschnittene Plastikpflanztöpfe um die Petersilie in die Erde gesteckt, oder Schneckenzäune wie auch Netze können einen starken Befall verhindern.

    Inhaltsstoffe der Petersilie
    Petersilie sollte in keinem Garten fehlen, sie ist preiswert und unkompliziert. Ihr hoher Vitamin- und Folsäuregehalt sowie die wertvollen Mineralstoffe machen sie nicht nur als Geschmacksträger interessant, sondern auch als gesunde Ergänzung im täglichen Speiseplan wertvoll.
    Text: C. D.

    Tipps zur Aufbewahrung:
    Petersilie kann man auch einfrieren. Dazu waschen Sie sie, hacken Sie fein (zum Beispiel mit einer Kräutermühle) und füllen sie portionsweise in kleine Plastikdosen. So haben Sie immer frische Kräuter im Haus.

    Stellen Sie die Petersilie nach dem Kauf zu Hause in ein Glas mit Wasser. So hält sie bis zu drei Tage.

    Ist die Petersilie welk geworden, legen Sie sie in lauwarmes Wasser. So wird sie wieder frisch.

    Damit sie beim garen die Farbe behält, bestreuen Sie sie nach dem Hacken mit etwas Salz.



  • Kräuter
  • Basilikum
  • Koriander
  • Majoran
  • Minze
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Schnittlauch
  • Thymian
  • Zitronenmelisse
  • Kräuter auf der Fensterbank

  • >> Gewürze




  • Weiterführende Informationen:
  • Wie sollte man Kräuter lagern?
  • Frischer Atem




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