Wofür nimmt man Paprika?

Wie wird Paprikapulver hergestellt?
Paprika ist ein Nachtschattengewächs welches bis zu 60 cm hoch werden kann. Die Pflanze hat
Paprikapulver zum Kochen
Es gibt verschiedene Schärfegrade bei Paprika - Foto: © Jultud
güne, breite Blätter und gelbgrüne Blüten.
Aus den Blüten werden zentimetergroße, spitze lange Schoten. Diese sind rot.
Wenn man Paprikapulver gewinnen möchte, hängt man die Schoten ca. 4 Wochen an Schnüren auf und trocknet sie. Danach werden die Schoten gemahlen. Das Pulver wird umso schärfer, umso mehr Scheidewände die Schoten haben.

Paprika unterteilt man in Gemüsepaprika, Gewürzpaprika und Chili (auch als Cayennepfeffer bekannt). Sie unterscheiden sich nicht nur in Größe, Form und Farbe, sondern natürlich auch im Geschmack und in der Gewinnung.

Woher kommt eigentlich die Paprika?
Die Pflanze wuchs bis Ende des 15. Jahrhunderts in den Tropen und wurde dann von Kolumbus nach Europa gebracht. Hier wurde Paprika zuerst nur in Spanien angebaut. Heute sind die Hauptanbauländer von Gewürzpaprika Brasilien, Mittelamerika, Rumänien, Bulgarien und natürlich Ungarn.

Die Schärfe von Paprika
Es gibt fünf Geschmacksrichtungen:
Delikatess-Paprika = mild
Edelsüß = würzig-mild
Halbsüß = recht scharf
Rosen-Paprika = scharf
Scharf-Paprika = beißend scharf (ist in Deutschland nicht zu bekommen)

Sie können sich das auch so merken: Je intensiver das Rot des Pulvers, desto milder ist es.

Wofür nimmt man Paprika?
Gulaschsuppe, Gemüsesuppe, Ochsenschwanzsuppe, verschiedene Eintöpfe, Bratensaucen, Tomatensauce
Fleischsalat, Wurstsalat, Geflügelsalat, Tomatensalat, Kartoffelsalat
gebratener Fisch, Fischgulasch, Schweinefleisch, Kalbsfleisch, Gulasch, gebratenes Geflügel, Frikassee, Wildgerichte
Natürlich auch für das Rezept für scharfen Rindergulasch mit Paprika und das Rezept für Kalbsgulasch mit Paprika


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  • Zucker


  • Weiterführende Informationen:
    Wie sollte man Gewürze lagern?