Hackfleisch lagern

Hackfleisch - Verführung aus dem Fleischwolf
Sehr beliebt ist in Deutschland auch das Hackfleisch. Man kann es sehr vielseitig verwenden. Tipps
Frisches Hackfleisch auf einem Teller
Wie lange ist Hackfleisch haltbar?
Foto: © Yvonne_Bogdanski

zur Lagerung und Haltbarkeit finden Sie hier:

Hackfleisch ist die günstigste Variante, wenn man mit schmalem Geldbeutel einkaufen geht und als Nicht-Vegetarier auf Fleisch nicht verzichten möchte. Es ist zwar die günstigste Variante um Fleisch zu essen, aber ohne Ideen zur Zubereitung kann es schon bald ziemlich eintönig werden. Bei einem Blick durch die internationale Küche fällt jedoch schnell auf, dass es mehr gibt als nur Burger, Buletten und Bolognese.

Ob Deutschland, Frankreich, Italien, Griechenland, die Balkanstaaten oder gar Mexiko - das Hack hat überall seine Anhänger. Entsprechend vielfältig ist die Art der Zubereitung.

Was ist beim Kauf zu beachten?
Wenn man beim Metzger Hackfleisch holt, ist es am besten, wenn es wirklich frisch durch den Fleischwolf gedreht wird. Je nach dem, was für ein Gericht man zubereiten möchte, kann man unterschiedliches Hack nehmen. Üblicherweise bekommt man in bereits abgepacktem Zustand gemischtes Hack, bestehend aus 50 Prozent Rind und 50 Prozent Schwein. Daneben gibt es meist auch noch Rinderhack in abgepackter Form.

Hackfleischsorten
Beim Metzger kann man sich alle Fleischsorten durch den Wolf drehen lassen. Am gängigsten sind Rind, Schwein und Geflügel. Wenn es etwas feiner werden soll, nimmt man Hack vom Hammel
oder Lamm. Besonders geschmackvoll und fein ist Wildhack, beispielsweise vom Wildschwein.

Lagerung und Haltbarkeit
Hack ist wegen seiner großen Oberfläche eine sehr empfindliche Ware. Ist es bereits tiefgefroren, können Sie es durchaus länger eingefroren lassen. Wenn das Fleisch jedoch einmal aufgetaut ist, muss es schnell zubereitet werden. Auf gar keinen Fall sollte einmal aufgetautes Hackfleisch wieder eingefroren werden. Frisches Hack ist im Kühlschrank ein bis zwei Tage haltbar. Am dritten Tag sollte es jedoch spätestens zubereitet werden.

Woran erkennt man schlechtes Hack?
Wenn das Hack nicht mehr frisch ist, bekommt es dunkle Stellen. Bei eingetrocknetem Hack verfärbt sich das Fleisch dunkelbraun. Wenn es feucht ist und schlecht wird, bekommt das Fleisch eine leicht graue Farbe. Auf gar keinen Fall sollte man Hackfleisch essen, wenn es eine schmierige Konsistenz hat und gar die Oberfläche grünlich zu schillern beginnt. Das gilt übrigens für jedes Fleisch!

Vom einfachsten zum bekanntesten Gericht
Die einfachste und ursprünglichste Hack-Variante ist wohl das Tartar. Dazu schneidet man in feinstes Rinderhack Zwiebeln und Knoblauch, würzt mit Pfeffer und Salz und gibt je nach Belieben noch ein rohes Eigelb dazu. Die Masse wird roh auf Brot gegessen.

In verschiedenen Ländern sind die bei uns wohlbekannten Buletten ebenfalls ein absoluter Spitzenreiter, nur dass sie je nach nationalen Vorlieben anders gewürzt und zubereitet werden. Dabei wird beispielsweise beim Cevapcici, einem Gericht aus den Balkanstaaten, nicht mit Schärfe gespart, während die bei uns heimischen Frikadellen je nach Region etwas milder sind oder mit Senf und Gewürzgurken zubereitet werden.

Welches Kind kennt nicht Spaghetti Bolognese! Ein einfaches Nudelgericht mit einer schmackhaften Tomaten-Hackfleisch-Sauce. Die Sauce schmeckt ganz besonders gut, wenn man kein gemischtes Hack nimmt, sondern Rinderhack oder gar Hack vom Wildschwein. Und eine noch feinere Variante aber mit gleicher Sauce als Basis ist die Lasagne - ein überbackenes Nudelgericht aus dem Ofen.

Aber die weltweit wohl bekannteste Form von Hackfleisch ist wohl definitiv der Burger. Mit dem massiven Vormarsch der Fast-Food-Ketten auf der ganzen Welt hat der Burger sogar Einzug in die entferntesten Winkel Asiens gehalten. Seit der Erfindung des Burgers ist Hackfleisch buchstäblich in aller Munde. Ein Rekord, den wohl kein anderes Fleischgericht brechen kann.


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