Tipps zum Öffnen der Kokosnuss

Die Kokosnuss - Karibikfeeling für zuhause
Lange Sandstrände, das Rauschen des Meeres.... - Holen Sie sich den Urlaub doch nach Hause.
Eine geöffnete Kokosnuss
Eine Kokosnuss öffnen ist gar nicht so leicht
Foto: © Dmitriy Sarbash
Mit einer Kokosnuss werden Urlaubserinnerungen wieder wach. Sie verkörpert die Karibik im Bereich Lebensmittel.
Was man mit der Kokosnuss machen kann, erfahren Sie in diesem Artikel:

Knochenharte Schale, köstlich-flüssiger Kern: Die Kokosnuss belohnt jeden, der es geschafft hat, ihre äußere Hülle zu knacken - denn sie ist die einzige Nuss, die in ihrem Inneren einen Milchvorrat hegt.
Allerdings ist diese mit Kuhmilch nicht zu vergleichen: Kokosmilch ist wässrig und dünnflüssig, hat aber einen süß-karibischen Geschmack und durstlöschende Wirkung. Ihr ist es zu verdanken, dass etliche Schiffbrüchige auf einsamen Tropeninseln auch ohne Trinkwasser überlebten.

Was sollte man beim Kauf beachten?
Eine Kokosnuss muss immer Flüssigkeit enthalten, denn diese sorgt dafür, dass das Fruchtfleisch nicht austrocknet und aromatisch bleibt. Deshalb sollte beim Kauf zuerst der Schütteltest zum Zuge
kommen: Hört man es leise im Inneren plätschern, ist die Kokosnuss in einem guten Zustand.
Da Kokosnüsse wie alle exotischen Früchte in der Regel eine lange Reise hinter sich haben, sollten sie bei gutem Gesamtzustand auch binnen weniger Tage verzehrt werden, denn frisch schmecken sie am besten.

Wie öffnet man sie?
Unter Kokosnuss-Fans kursieren die seltsamsten Gerüchte über Methoden, welche die Nuss am schnellsten zum Bersten bringen sollen. Doch Bohrmaschine und Spatel können getrost im Bastelkeller bleiben.
Jede Kokosnuss hat drei so genannte "Augen" - runde, dunkle Punkte in der Schale, die meistens eng beieinander liegen. Diese Augen sind leichter zu durchbohren als die übrige Schale. Sobald zwei von ihnen geöffnet sind, kann die Milch abfließen und entweder zum Kochen verwendet oder getrunken werden. Anschließend genügt ein gezielter Schlag (etwa mit einem Fleischklopfer oder einem dicken Hammer) auf die Narbe der Kokosnuss, damit die haarige Exotin in zwei Stücke springt.

Was kann man daraus machen?
Das weiße, feste Fruchtfleisch kann pur genossen werden - manchmal aber lässt es sich nicht ganz so leicht von der haarig-braunen Schale lösen. In diesem Fall sollte man diese widerborstigen Stücke bei 150 Grad für einige Minuten in den Backofen geben, und schon trennen sich Schale und Fleisch freiwillig voneinander. Alternativ kann das Fruchtfleisch auch getrocknet und zu Kokosraspeln verarbeitet werden, die ihre Bestimmung als Eis-Dekoration, in Kokosmakronen oder Dessertcremes finden.

Die frische Kokosmilch ist eine hervorragende Basis für asiatische Soßen in scharfen Hühnchengerichten, die mit Currypaste, Ingwer und Paprika gewürzt werden. Regelmäßiges Abschmecken nicht vergessen - die Kokosmilch mildert zwar die Schärfe, doch Currypaste ist mit getrocknetem Curry aus dem Gewürzstreuer in seiner Intensität nicht ansatzweise zu vergleichen.


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