Reis

Kochlöffel
Reis ist eine beliebte Beilage - Symbolbild: © Kunstzeug

Erfahren Sie in diesem Artikel Wissenswertes über Reis und die verschiedenen Reisarten. Auch einige Tipps für die Zubereitung haben wir zusammengestellt.

Reis - Infos zur Herkunft

Die Frage der nach Herkunft von Reis kann man leicht beantworten: Asien ! Schon 7000 v.Chr. wurden in China die ersten Reissorten domestiziert. Auch heute noch sind die weltweit grössten Anbaugebiete in China, Thailand und Indien. Weitere Exportländer von Reis sind z.B. Vietnam, Pakistan und die USA.

Reis ist eines der beliebtesten Nahrungsmittel. Kein Wunder. Denn kaum ein Nahrungsmittel ist so vielfältig wie diese Grassamen. Ob Reis als Beilage, in Form von Risotto als Hauptgericht zubereitet oder als süßer Milchreis zum Nachtisch: Der Reis ist zweifelsohne vielseitig verwendbar. Vor allem in Asien ist er als Grundnahrungsmittel seit Jahrtausenden sehr beliebt. Und mit dem Einzug des japanischen Sushi in die westliche Welt erlebt der Reis derzeit einen extremem Aufschwung auf der Beliebtheitsskala.

Reis, gesund, lecker und bekömmlich

Die kleinen Getreidekörner schneken nicht nur sehr gut, Reis ist auch sehr gesund! Reis enthält zum Beispiel Kalzium, Magnesium, Eisen und Vitamin B6.
Gesund ist Reis auch weil er viele Kohlenhydrate Fett enthält aber nur sehr wenig Fett und Eiweiß. Ganz besonders gesund ist Vollkornreis mit seinen vielen Ballaststoffen.

Reissorten

Es gibt verschiedene Arten der Unterscheidung. In erster Linie unterscheidet man die Reissorten nach der Form des Kornes. Es gibt Rundkornreis, wie er gerne für Milchreis verwendet wird, sowie Mittelkornreis und Langkornreis.
Darüber hinaus unterscheidet man im Handel auch zwischen Naturreis und Weißreis. Wie schon der Name sagt, ist der Naturreis natürlich belassen. Er besitzt also noch seine etwas festere Schale. Der weiße Reis wird von den Schalen befreit und aufpoliert. Es gibt sehr viele verschiedene Reissorten!
Parboiled Reis
Parboiled-Reis wird vor dem Schälen mit heißem Wasserdampf aufbereitet. Daher auch sein Name. Das Dampfbad sorgt dafür, dass sich der Reis später leichter schälen lässt. Außerdem werden die gesunden Inhaltsstoffe, die sich in der Schale befinden, in das Innere des Reiskornes gedrückt. Denn in der Schale stecken immerhin fast 80 Prozent der Nährstoffe. Trocken gelagert hält der Reis sich bis zu einem Jahr und länger.
Einige Reissorten:
Naturreis
Verständlich, dass naturbelassener Reis mehr Inhaltsstoffe besitzt als behandelter Reis. Gerade in der zweiten Schalenschicht, dem Silberhäutchen, stecken ganz besonders viele Ballaststoffe. Daher ist Naturreis auch sättigender als viele anderen Reissorten. Bei entsprechender Lagerung kann man den Reis normalerweise länger als zwei Jahre aufbewahren.

Basmati-Reis
Basmati ist eine besondere Reisart. Er zeichnet sich durch einen hervorragenden Duft aus und durch ein sehr ausgeprägtes Aroma. Basmati gibt es in verschiedenen Varianten, er wird vornehmlich in Indien und Pakistan angebaut. Er zählt zu den Langkornreisarten. Seine Körner bleiben beim Kochen leicht und locker und verkleben nur selten. Es gibt unter den mehr als 40.000 Reissorten nur 75 handelsübliche Sorten Basmati - übrigens werden nur knapp 4000 Reissorten auch wirklich vermarktet.

Bekannte Marken

  • Uncle Bens
  • Wurzener
  • Müllers Mühle
  • Reisfit
  • Oryza
  • Alnatura

Die richtige Zubereitung von Reis

Reis als Beilage
Reis passt gut zu Geschnetzeltem - Foto: © Quade

Wer viel Reis isst, wird wohl gerne auf die automatischen Reiskocher zurückgreifen. Sie haben eine Koch- und eine Warmhaltefunktion, womit diese Geräte sich gerade für den gastronomischen Bereich bestens eignen.

Die Zubereitung von Reis auf herkömmliche Weise: Den Reis in einem Sieb unter fließendem Wasser so lange spülen, bis das Wasser klar hindurchläuft. Dann den Reis mit etwa der doppelten Menge Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer bis starker Hitze zum Kochen bringen.
Der Reis hat so genug Zeit, zu quellen und das Wasser aufzunehmen, ohne dabei am Topfboden anzubrennen. Während des Kochens kann das Wasser bereits mit Salz oder Currypulver angereichert werden. Der Reis nimmt die Gewürze mit dem Wasser auf und bekommt eine sattgelbe Färbung.

Weitere Tipps zum Reis kochen

Text: R. H.

Lebensmittelkunde:

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( Alle Angaben ohne Gewähr / Stand: 25.09.2018 )

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