Welche Reissorten gibt es?

Reis - das weiße Gold Asiens
Reis soll ja gesund sein. Aber wer vor dem Reisregal im Supermarkt steht, kann leicht verzweifeln.
Gekochter und roher Basmati Reis
Reis ist eine beliebte Beilage - Foto: © Lucky Dragon

Basmatireis, Wildreis etc. Was ist der Unterschied? Sollte man ihn lieber lose oder im Kochbeutel kaufen? Fragen über Fragen...

Reis ist eines der beliebtesten Nahrungsmittel. Kein Wunder. Denn kaum ein Nahrungsmittel ist so vielfältig wie diese Grassamen. Ob Reis als Beilage, in Form von Risotto als Hauptgericht zubereitet oder als süßer Milchreis zum Nachtisch: Der Reis ist zweifelsohne vielseitig verwendbar. Vor allem in Asien ist er als Grundnahrungsmittel seit Jahrtausenden sehr beliebt. Und mit dem Einzug des japanischen Sushi in die westliche Welt erlebt der Reis derzeit einen extremem Aufschwung auf der Beliebtheitsskala.

Welche Reisarten gibt es?
Es gibt verschiedene Arten der Unterscheidung. In erster Linie unterscheidet man nach der Form des Kornes. Es gibt Rundkornreis, wie er gerne für Milchreis verwendet wird, sowie Mittelkornreis und Langkornreis.
Darüber hinaus unterscheidet man im Handel auch zwischen Naturreis und Weißreis. Wie schon der Name sagt, ist der Naturreis natürlich belassen. Er besitzt also noch seine etwas festere Schale. Der weiße Reis wird von den Schalen befreit und aufpoliert.

Parboiled Reis
Parboiled-Reis wird vor dem Schälen mit heißem Wasserdampf aufbereitet. Daher auch sein
Name. Das Dampfbad sorgt dafür, dass sich der Reis später leichter schälen lässt. Außerdem werden die gesunden Inhaltsstoffe, die sich in der Schale befinden, in das Innere des Reiskornes gedrückt. Denn in der Schale stecken immerhin fast 80 Prozent der Nährstoffe. Trocken gelagert hält der Reis sich bis zu einem Jahr und länger.

Naturreis
Verständlich, dass naturbelassener Reis mehr Inhaltsstoffe besitzt als behandelter Reis. Gerade in der zweiten Schalenschicht, dem Silberhäutchen, stecken ganz besonders viele Ballaststoffe. Daher ist Naturreis auch sättigender als viele anderen Reissorten. Bei entsprechender Lagerung kann man den Reis normalerweise länger als zwei Jahre aufbewahren.

Basmati-Reis
Basmati ist eine besondere Reisart. Er zeichnet sich durch einen hervorragenden Duft aus und durch ein sehr ausgeprägtes Aroma. Basmati gibt es in verschiedenen Varianten, er wird vornehmlich in Indien und Pakistan angebaut. Er zählt zu den Langkornreisarten. Seine Körner bleiben beim Kochen leicht und locker und verkleben nur selten. Es gibt unter den mehr als 40.000 Reissorten nur 75 handelsübliche Sorten Basmati - übrigens werden nur knapp 4000 Reissorten auch wirklich vermarktet.

Die richtige Zubereitung
Wer viel Reis isst, wird wohl gerne auf die automatischen Reiskocher zurückgreifen. Sie haben eine Koch- und eine Warmhaltefunktion, womit diese Geräte sich gerade für den gastronomischen Bereich bestens eignen.
Wer seinen Reis auf die herkömmliche Weise zubereiten will, sollte folgendermaßen vorgehen: Den Reis in einem Sieb unter fließendem Wasser so lange spülen, bis das Wasser klar hindurchläuft. Dann den Reis mit etwa der doppelten Menge Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer bis starker Hitze zum Kochen bringen.
Der Reis hat so genug Zeit, zu quellen und das Wasser aufzunehmen, ohne dabei am Topfboden anzubrennen. Während des Kochens kann das Wasser bereits mit Salz oder Currypulver angereichert werden. Der Reis nimmt die Gewürze mit dem Wasser auf und bekommt eine sattgelbe Färbung.

Bekannte Marken:
  • Uncle Bens
  • Wurzener
  • Müllers Mühle
  • Reisfit


  • Lebensmittelkunde
  • Balsamico Essig
  • Bitterschokolade
  • Kochen mit Blumen
  • Chips
  • Couscous
  • Essig
  • Esskastanien
  • Grünkern
  • Knoblauch
  • Kokosnuss
  • Maroni und Nüsse
  • Marzipan
  • Mehl
  • Mozartkugeln
  • Müsli
  • Nudeln
  • Nougat
  • Senf
  • Trüffel
  • Walnuss




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