Traubenzucker

Kochlöffel
Warum ist Traubenzucker gesund? - Symbolbild: © Kunstzeug

Erfahren Sie in diesem Artikel welche Vorteile Traubenzucker hat und warum Diabetiker ihn immer bei sich haben sollten.

Was ist Traubenzucker?

Beim Traubenzucker verhält es sich wie bei anderen Zuckerarten auch: Zu viel davon ist schädlich. Doch ohne Traubenzucker würde der menschliche Körper nicht funktionieren. Allerdings ist er in der Lage, den Traubenzucker beim Verdauungsprozess - etwa, wenn Honig oder Stärke verarbeitet wird - selbst zu gewinnen. Es ist daher nicht notwendig, täglich zusätzlichen Traubenzucker mit der Nahrung aufzunehmen.

In bestimmten Situationen aber ist der Organismus auf die Zufuhr der Dextrose dringend angewiesen. Auch ist es sinnvoll, bei extremen Anstrengungen oder hoher geistiger Leistung immer ein Traubenzuckerpäckchen in der Tasche zu haben.

Wie der Name es bereits verrät, handelt es sich bei Traubenzucker um Fruchtzucker - nicht nur in den Weintrauben ist er enthalten, sondern auch in anderen Fruchtsorten. Weil es die Produktion billiger und einfacher gestaltet, wird er heute in großen Mengen vorwiegend aus Maisstärke gewonnen.

Vorteile des Traubenzucker

Der Vorteil des Traubenzuckers, auch Dextrose oder Glukose genannt, ist seine einfache Struktur - der Körper kann ihn blitzschnell aufnehmen und damit binnen Sekunden für neue Energie sorgen. In seinem chemischen Aufbau ähnelt der Traubenzucker nämlich exakt dem Aufbau des menschlichen Blutes.

Unser Körper arbeitet ähnlich effizient wie die Dextrose-Fabriken: Aus der Stärke, die wir mit unserer täglichen Nahrung aufnehmen, baut er den für seinen Energieaufwand dringend benötigten Traubenzucker ab. Das Gehirn beispielsweise kann ohne Traubenzucker nur unzureichend arbeiten. Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit am Morgen können also die Folge eines ausgelassenen Frühstücks sein. Auch deshalb ist es wichtig, regelmäßig und ausreichend zu frühstücken.

Das Gleiche gilt für das berühmte Mittagstief zwischen 14 und 16 Uhr: Wer hier gerne schlapp macht und sich schlagartig müde fühlt, leidet möglicherweise unter einem sinkenden Blutzuckerspiegel und sollte eine Kleinigkeit essen oder Traubenzucker lutschen. Die Extra-Zufuhr von Dextrose wird auch bei ungewohnt langen Autofahrten oder vor und nach dem Sport empfohlen.

Traubenzucker für die Hosetasche

In Drogeriemärkten und Apotheken gibt es kleine, praktische Traubenzucker-Dragees und -täfelchen, die in jede Hosentasche passen und für den Fall der Fälle frische Energien bereitstellen. Teilweise werden diese Traubenzuckerprodukte zudem mit Magnesium - gut gegen Muskelkrämpfe und allgemein bei Stress empfohlen -, Vitamin C zur Stärkung des Immunsystems und Kalzium angereichert. Die Geschmacksrichtungen sind dank der Verwendung natürlicher und künstlicher Aromen vielfältig und reichen von saurer, vitalisierender Zitrone bis hin zu einer angenehm herben Waldbeeren-Note.

Traubenzucker für Diabetiker

Diabetiker, die sich Insulin spritzen müssen, sind auf Traubenzucker angewiesen und führen ihn stets mit sich. Ihr Zuckerhaushalt kann schneller aus dem Gleichgewicht geraten als der gesunder Menschen. Ein akuter, bedrohlicher Dextrose-Mangel äußert sich in Schweißausbrüchen, Stimmungswandlungen und plötzlichem Zittern. Diese Symptome können auch gesunde Menschen heimsuchen, die unter einem Infekt leiden, ungewohnte Anstrengungen leisten mussten oder zu viel Alkohol zu sich genommen haben.

Traubenzucker zum Süßen

Auf unsere Zunge wirkt der Traubenzucker übrigens weniger süß als Kristallzucker. Das ist kein Irrtum: Seine Süßkraft beträgt nur zirka 50 Prozent des gewohnten Haushaltszuckers. Menschen, die Abneigungen gegen zu süße Speisen hegen, können ihre Müslis, Milchspeisen und Cornflakes deshalb auch mit Traubenzucker in Pulverform süßen.
Text: B. B.

Bitte beachten Sie: Unsere Artikel können in keinem Fall den Rat eines Arztes ersetzen!

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( Alle Angaben ohne Gewähr / Stand: 19.05.2018 )

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