Was sind Vitalstoffe?

Vitalstoffe (Mikronährstoffe)
Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die nicht oder nur in geringen Mengen
Frisches Obst, Gemüse und Salat
In frischen Früchten sind viele Vitalstoffe enthalten
Foto: © Dušan Zidar

vom Organismus selbst hergestellt werden können (deswegen dringend über die Nahrung aufnehmen). Fehlen Vitamine ist der reibungslose Ablauf von wichtigen Verdauungs- und Umformungsprozessen gestört, da ein Großteil der Hauptnährstoffe nur mit Hilfe von Vitaminen für den Körper erschließbar gemacht werden kann.

Vitamine:
Man teilt sie in zwei Gruppen ein: die fettlöslichen Vitamine A, D, E, und K und die wasserlöslichen Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C. Sie sind vor allem in Frischkost enthalten, und gehen bei längerer Lagerung und Hitze schnell verloren. Früchte und Obst deshalb am Besten roh essen. Zudem werden wasserlösliche Vitamine nur in geringen Mengen im Körper gespeichert. Deshalb ist der menschliche Organismus auf die regelmäßige Zufuhr dieser Vitamingruppe angewiesen. Dank der Wissenschaft sind viele Wirkungsbereiche der Mikronährstoffe heute bekannt. So ist z. B. Vitamin K für die Blutgerinnung und Vitamin A für das Sehen unentbehrlich.

Mineralstoffe:
Ebenso wie die Vitamine sind diese für viele Körperfunktionen, wie z. B. die Bildung von Knochen-
und Zahnsubstanz, unentbehrlich und können vom Körper nicht produziert werden. Wichtige Mineralstoffe sind u. a. Eisen für die Bildung roter Blutkörperchen oder Kalzium, Magnesium und Phosphor für die Knochenbildung.

Spurenelemente:
Bei Spurenelementen handelt es sich um Mineralstoffe, die nur in sehr geringen Mengen benötigt werden. Dazu gehört z. B. Jod für eine gute Schilddüsenfunktion.

In Milch, Leber, Vollkornprodukte und Gemüse finden wir einen besonders hohen Vitalstoffgehalt. Mineralwasser ist ein guter Mineralstofflieferant. Vorsicht ist bei Nahrungsergänzungsmitteln geboten die viele von uns nehmen, um ihren Vitaminhaushalt auszugleichen. So wurde Rauchern empfohlen Karotin, eine Vorstufe von Vitamin A, zu sich zu nehmen, um dadurch ihr stark erhöhtes Krebsrisiko zu senken. Wie dann in einer Studie herausgefunden wurde war jedoch das Gegenteil der Fall: das Krebsrisiko stieg. Deshalb ist es wichtig, sich richtig über die Präparate die man einnimmt zu informieren.

Am Besten ist es, sich an ein paar einfache Grundregeln zu halten:
1. Viel Obst und Gemüse (5 Mal am Tag), am besten als Rohkost verzehren.
2. Wenig Fett und wenn dann hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren. Vorsicht vor versteckten Fetten in z. B. Nüssen, Avocado.
3. Hauptsächlich komplexe Kohlenhydrate zu sich nehmen, befinden sich in großen Mengen in Vollwertprodukten.
4. Alkohol (wandelt sich im Körper in Zucker um) Zucker, Kaffee und schwarzer Tee (Vitaminräuber)in Maßen
5. ausgewogene Eiweißzufuhr, also nicht allein über tierische Produkte
6. Vielfalt und Abwechslung der Nahrungsmittel
7. Zeit nehmen beim Essen. Die Verdauung beginnt im Mund mit dem Kauen und der Aufspaltung der Nahrung durch den Speichel...in der Ruhe liegt die Kraft
8. Mindestens 2 Liter Flüssigkeit (Wasser, Kräutertees). Nicht warten bis man Durst hat. Das ist schon ein Warnsignal des Körpers.

So, jetzt wissen Sie über die Vitalstoffe Bescheid. Dann kann es ja losgehen und sie werden sehen....es ist gar nicht so schwer.

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Gastautor: S. H.


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