Was ist Fastenwandern?

Fastenwandern für Fortgeschrittene
Das normale Fasten reinigt bereits den Körper und beim Fastenwandern ist nochmals eine Steigerung zu erleben. Der Begriff setzt sich aus den beiden Worten Fasten und Wandern
Mann beim Fastenwandern
Fastenwandern ist etwas für Fortgeschrittene
Foto: © Grischa Georgiew
zusammen und wird so auch durchgeführt. Mit der vielen Bewegung während des Fastens ist die Wirkung noch einmal so intensiv. Alle Partien des Körpers werden beim Wandern beansprucht, dabei handelt es sich jedoch um eine sanfte Bewegung, bei der die Gelenke geschont werden. Somit ist das Fastenwandern für jeden Menschen geeignet, selbst wenn er mit Gelenkproblemen zu kämpfen hat.

Die Leistungsfähigkeit beim
Fastenwandern steigern

Beim Fasten erhält der Körper eine Reinigung und zugleich eine Entschlackung, dadurch erfährt der menschliche Organismus eine Entspannung und wird sogar in der Leistungsfähigkeit gesteigert. Durch die Reinigung und Entschlackung wird keine Energie verbraucht, die ansonsten für die Verdauung benötigt wird. Körper, Geist und Seele erhalten beim Wandern eine ganz neue Freiheit, denn bereits durch das Fasten erlebt man die innere Ruhe. Beim Wandern in der freien Natur können Körper und Geist sich wieder regenerieren und zugleich erholen.

Der normale Tagesablauf beim Fastenwandern
Beim Fastenwandern ist in der Regel immer ein qualifizierter Wanderführer mit von der Partie, dabei kann man sich zwischen einer mehrtägigen Wanderung entscheiden oder jeden Tag für eine neue Tour. Zwischen sechs und 20 Kilometern wird in der Gruppe gewandert und das nicht nur bei Sonnenschein, sondern bei jedem Wetter. Während des Wanderns werden Pausen eingelegt, so dass man sich zwischendurch erholen kann. Das Fastenwandern wird im In- und Ausland das ganze Jahr über angeboten.
Am Morgen gibt es Molke, Kräutertee und Wasser, das wird genauso zur Verpflegung beim Fastenwandern mitgenommen. Weiterhin gibt es während des Fastenwanderns Saft und eventuell für jeden noch etwas Honig. Zum Abendessen gibt es Wasser, Tee oder Gemüsebrühe. Am letzten Abend beginnt dann das Abfasten, das kann beispielsweise ein kleiner Salat oder Apfel sein, der gegessen wird.

Die richtige Vorbereitung für das Fastenwandern
Die Vorbereitung ist das A und O für das Fastenwandern. Einige Tage vorher sollte bereits auf Nikotin, Alkohol, Koffein und alle tierischen Produkte verzichtet werden. Auf rohes Obst und Gemüse sollte dabei zurückgegriffen werden. Wer schon des Öfteren gefastet hat, kann bereits in der Vorbereitungszeit mit dem Fasten beginnen. Die ersten Tage des Fastens sind immer etwas kritischer.
Das Fastenwandern kann auch als ein Neuanfang betrachtet und anschließend eine Ernährungsumstellung vorgenommen werden. Ebenfalls kann es ein guter Start für sportliche Aktivitäten sein. Während des Fastenwanderns werden Ablagerungen in den Gefäßen abgebaut und der gesamte Bewegungsapparat wird, ebenso wie der Kreislauf und das Herz, wieder neu in Schwung gebracht. Beim Fastenwandern ist eine Anregung des Stoffwechsels gegeben und zusätzlich werden viele giftige Stoffe aus dem Körper geschwemmt.

Für wen ist das Fastenwandern geeignet?
Das Fastenwandern ist für alle gesunden Menschen geeignet, am besten wird vorher ein Gesundheitscheck beim Hausarzt durchgeführt, der das bestätigen kann. Für Diabetiker des Typs 1 ist das Fastenwandern genauso ungeeignet, wie für Bluter, Schwangere oder Stillende. Für Menschen, die an Krebs erkrankt sind oder die an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, ist das Fastenwandern nicht geeignet, sie sollten darauf besser verzichten.
Text: B.L.

[Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens. Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]


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