Grundregeln beim Fasten

Was sollte man beim Fasten beachten?
Die beliebteste Fastenzeit beginnt für viele Menschen pünktlich nach Aschermittwoch. Gerade in
Grundregeln beim Fasten
Eine Grundregel lautet: Viel Tee trinken
Foto: © Dušan Zidar
dieser Zeit ist das Fasten mehr als nur der Verzicht auf feste Nahrung, es ist mehr als nur Abnehmen und Hungern. Das Fasten sollte nicht als eine langfristige Gewichtsabnahme gesehen werden, denn im Anschluss an die Fastenzeit sind die abgehungerten Pfunde genauso schnell wieder da. In zwei Wochen soll der Körper gereinigt werden und dafür verzichten viele auf feste Nahrung, es ist fast wie ein Frühjahrsputz für Seele und Geist.

Viele Fastende berichten von einer geistigen Klarheit, die sie nur in dieser Zeit erreichen. Beim Fasten wird nicht nur das körperliche Wohlbefinden in Einklang gebracht, sondern gleichermaßen das geistige. Beim Fasten wird der Darm von Altlasten gereinigt und die körpereigenen Reserven werden aktiviert, wobei wiederum die Durchblutung gefördert wird. Auf wundersame Weise verschwinden die kleinen Fettpölsterchen langsam und durch den Verzicht auf Nahrung werden vom Gehirn Glückshormone ausgeschüttet. Eine glatte und reine Haut ist bei vielen Fastenden zu bemerken. Allerdings müssen einige Grundregeln während des Fastens beachtet werden, damit Geist, Seele und Körper das ersehnte Wohlbefinden erlangen können.

Die fünf wichtigsten Grundregeln
Die wichtigste Regel beim Fasten ist, dass nichts gegessen werden darf, noch nicht einmal Gemüse oder Obst, selbst wenn es keine einzige Kalorie hat. Es darf beim Fasten nur getrunken werden, wie die Gemüsebrühe, Gemüse- oder Obstsäfte, Tees oder Wasser. Selbst wenn kein Durst verspürt wird, sollte getrunken werden.

Die zweite Regel ist der absolute Verzicht auf Nikotin, Tabletten, Kaffee und Süßigkeiten, soweit
dies nicht unbedingt benötigt wird. Der Körper soll so wenig wie möglich mit zusätzlichen Stoffen belastet werden. Selbst die Entwässerungstabletten und die Appetitzügler sind hierbei tabu.

Als dritte Regel sollte man auf seinen eigenen Körper hören und die Dinge unternehmen, auf die man Lust hat. So kann ein Schläfchen zwischendurch die pure Erholung bieten. Ist der Drang nach Bewegung vorhanden, dann sollte dieser befriedigt werden. Während des Fastens sollte man sich keinen Zwängen unterwerfen, sondern mit sich selbst in Harmonie leben.

Bei der vierten Regel sollte der Alltag außen vor gelassen werden, am besten funktioniert das, wenn die Fastenzeit in der Urlaubszeit liegt. Die Telefone werden ausgeschaltet und das Internet wird ausgestöpselt. In dieser Zeit sollte man sich nur mit seinem eigenen Inneren beschäftigen und endlich die ersehnte Ruhe finden.

Als fünfte und letzte wichtige Regel beim Fasten gilt, dass der Darm regelmäßig entleert werden sollte. Ebenso sollten die Nieren gut durchgespült werden und es sollte richtig geschwitzt und abgeatmet werden, das alles gehört zu einer Entschlackung. Es sollte mehr Zeit für die Pflege der Haut und der Schleimhäute verwendet werden.

Wer sich an diese fünf Regeln hält, wird das Fasten in vollen Zügen genießen können und anschließend gestärkt den Alltag meistern können. Körper, Seele und Geist sind in vollkommener Harmonie und man fühlt sich wie neugeboren.
Text: B.L.

[Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens. Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]


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