Tipps zum Spren beim Kochen

Wie man beim Kochen Sparen kann
Sparen beim Kochen heißt ja nicht nur weniger Geld für Lebensmittel auszugeben, sondern auch Energie zu sparen und somit Geldbeutel und Umwelt zu schonen. Wie das geht erfahren Sie in diesem Beitrag:

Natürlich spielen der richtige Einkauf und eine clevere Vorratshaltung bei der Erfüllung des
Töpfe auf dem Herd
Nutzen Sie beim Kochen auch die Restwärme
Foto: © Christian Stoll
Wunsches, in Zukunft preiswerter zu kochen, die wichtigste Rolle.
Doch auch die Energiebilanz ist in Zeiten steigender Nebenkosten nicht zu unterschätzen. Tatsächlich tragen das richtige Kochgeschirr, ein sparsamer Energiehaushalt und ein durchdachtes System beim Aufwärmen, Kühlen, Braten und Garen einen wesentlichen Teil zum Auffüllen des Sparschweins bei.

Kühlschrank richtig nutzen
Kühltruhe, Tiefkühlfächer, Kühlschrank - sind die tatsächlich nötig? Oder tut es nicht auch nur der Kühlschrank samt gut funktionierendem Gefrierfach? Das ständige Kühlen von Nahrungsmitteln kostet ununterbrochen Energie. Deshalb lohnt es sich, Kühlschrank und Truhe auszumisten und sich anschließend zu fragen, ob wirklich beides dauerhaft am Strom hängen muss. Denn gerade in den Kühltruhen lagern oft Lebensmittel, die letztlich doch im Mülleimer landen, weil sie vergessen oder zu lange aufbewahrt werden. Bei einem eventuellen Neukauf sollte auf großzügigen Stauraum und die Energieeffizienzklasse A geachtet werden.

Welche Küchengeräte braucht man wirklich?
Auch der Rest der Küchenperipherie samt ihrer Nutzung kann ruhig kritisch unter die Lupe genommen werden. Hand aufs Herz: Wie oft wird ein Stück Pizza im Ofen aufgebacken? Ein einzelnes Brötchen? Zwei kleine Frühlingsrollen? Und jedes Mal kräftig vorgeheizt? Das muss nicht sein.
Eine Pizza braucht weniger Aufbackzeit, wenn sie vorher einige Stunden im Kühlschrank antauen darf. Das Vorheizen des Herdes ist zudem in den meisten Fällen unnötig und verschlingt kostbare Energie. Aufpassen sollte man allerdings bei bestimmten selbst gebackenen Kuchen und Keksen - hier muss der Ofen teilweise exakt die vorgegebene Temperatur haben, damit das Rezept gelingt.
Das Aufbacken einzelner kleiner Portionen sollte jedoch der Vergangenheit angehören. Brötchen können am Vorabend aus der Kühlung genommen und am nächsten Morgen über dem Toaster angeröstet werden; für andere Snacks empfehlen sich frische und damit ohnehin gesündere Alternativen.

Tipps für Singles
Singles sollten über den Erwerb eines Mini-Backofens nachdenken. Mini-Backöfen garantieren heute eine gute Leistung und werden oft für weniger als 100 Euro im Handel angeboten. In manchen dieser Öfen können sogar Kuchen und ganze Pizzen ohne Vorheizen gebacken werden.

Das richtige Kochgeschirr
Nicht minder essenziell ist die Verwendung des richtigen Kochgeschirrs: Vor allem sehr billige Bratpfannen und Töpfe verschlingen viel Zeit und damit Geld, bis sie heiß werden oder Wasser zum Kochen gebracht haben. Daher sollte auf wärmeleitendes, solides Material geachtet werden.
- Beim Erhitzen von Wasser immer den Deckel auf den Topf setzen - das spart manchmal mehrere Minuten ein.
- Pfiffige Alternative: Das Wasser im Wasserkocher heiß werden lassen und dann in den Topf gießen.

Schnellkochtöpfe tun ihr übriges, um das Energielevel niedrig zu halten. Die Böden der Töpfe und Pfannen sollten immer exakt den gleichen Durchmesser wie die Herdplatten aufweisen - ansonsten geht wertvolle Energie verloren. Kochgeschirr mit verbeulten oder unebenen Böden sorgt ebenfalls für eine negative Energiebilanz.

Beim Braten und Kochen von Fleisch und Gemüse kann die Restwärme der Herdplatten sinnvoll genutzt werden: Einige Minuten vor dem Ende der Garzeit die Platten ausschalten. Die Restwärme reicht in der Regel aus, um die Gerichte zur Vollendung zu bringen.

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