Richtig Staubwischen will gelernt sein

Tipps für eine staubfreie Wohnung
Staub ist ziemlich lästig. Kaum hat man ihn weggewischt ist er auch schon fast wieder da. Bei uns
Frau beim Staubwischen
Mit der richtigen Technik wird die Wohnung staubfrei
Foto: © Kzenon
finden Sie einige gute Tipps zum Staubwischen:

Staubwischen gehört zu den wohl unbeliebtesten Haushaltsarbeiten. Das Wundermittel gegen Staub, das sich wohl jeder wünscht, gibt es leider nicht. Aber mit ein paar einfachen Tricks lässt sich die Staubbildung in der eigenen Wohnung erheblich reduzieren.

Staub mag keine feuchte Luft
Menschen, die gern Staubwischen, muss man wahrscheinlich wie die berühmte Nadel im Heuhaufen suchen. Das Staubwischen ist nicht nur lästig, sondern kann für neuen Frust sorgen, da schon beim vermeintlichen Entfernen die Staubflocken durch die Luft wirbeln und sich auf die gerade gereinigten Flächen absetzen.
Ein einfacher, aber entscheidender Faktor, der die Staubbildung deutlich reduzieren kann, ist die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. Besonders im Winter ist die Luft oftmals trocken. Eine höhere Luftfeuchtigkeit bindet jedoch den Staub und hindert ihn daran, sich nach Belieben zu verbreiten. Eine Schale Wasser auf der warmen Heizung kann hier wahre Wunder wirken. Durch die ständige Verdunstung wird das Raumklima feuchter und der Staub in seiner Ausbreitung gehindert.

Über Pflanzen und Betten
Auch eine gute Auswahl an Zimmerpflanzen hilft gegen den lästigen Staub. Besonders bewährt haben sich Efeugewächse, Farn, Gänseblümchen oder Orchideen. Diese Pflanzen haben eine raue Blattoberfläche, mit der sie den Staub aus der Luft regelrecht anziehen. Zudem filtern die "grünen Gesellen" ständig Schadstoffe aus der Raumluft und sorgen zudem für eine höhere Luftfeuchtigkeit.
Hervorragende "Staubfänger" sind auch die Betten. Auch wenn es nicht immer so scheint, werden hier große Mengen Staub festgehalten. Diesen entfernt man am besten durch regelmäßiges Ausschütteln der Betten, sinnvollerweise aus dem offenen Fenster. Auf diese Weise wird der Staub bequem ins Freie abgeleitet und setzt sich nicht mehr auf Flächen und Möbeln ab. Zudem tragen regelmäßig gelüftete Betten erheblich zu einer guten Schlafqualität bei.

Lüften und richtig Staubwischen
Das Lüften der Räume trägt ebenfalls zur Verstaubung der Wohnung bei. Langes Lüften bei gekipptem Fenster bringt viel Staub herein und vergeudet vor allem im Winter jede Menge Energie. Kurzes Stoßlüften mit ganz geöffneten Fenstern spart Energie und lässt deutlich weniger Staub in die Wohnung.
Auch wenn durch die genannten Tipps nun weniger entstaubt werden muss, ganz ohne wird es dennoch nicht gehen. Aber auch das Staubwischen will richtig durchgeführt sein. Am besten eignen sich Staubtücher aus Mikrofaser. Diese können die Staubpartikel besonders gut binden. Effektiv wird entstaubt, wenn man feucht wischt. Durch einen kleinen Schuss Weichspüler im Wischwasser wird eine antistatische Wirkung erreicht, die es neuem Staub schwer macht, sich abzusetzen. Oberflächen, die keine Nässe vertragen, sollten mit einem antistatisch wirkenden Staubwedel behandelt werden. Selbst für Fußböden gibt es mittlerweile ausgezeichnete antistatische Bodentücher, mit denen sich der Staub mühelos entfernen lässt.

Fazit für eine staubfreie Wohnung
Es ist gar nicht so schwer, durch ein paar einfache Tricks ein schnelles Einstauben der Wohnung zu verhindern. Besonders durch die Anschaffung von Grünpflanzen wird eine große Menge Staub abgefangen und die Wohnqualität steigt zusätzlich. Mit der richtigen Wischtechnik wird die lästige Arbeit bald viel einfacher von der Hand gehen.


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